Dieses Ensemble ist Kult! Wenn sich die Blechbläser des Lucerne Festival Orchestra rund um den Trompeter Reinhold Friedrich und den Posaunisten Jörgen van Rijen zu einer Brass Band vereinen, dann steigt die Stimmung schnell auf den Siedepunkt. Das gilt erst recht für den Auftritt in diesem Sommer, der ganz dem Motto «American Dreams» folgt. Gleich Gershwins Strike Up the Band sorgt für einen Schub von guter Laune und Swing. Und bei der Suite aus Bernsteins West Side Story gibt es ohnehin kein Halten mehr. Die Greatest Hits aus diesem Evergreen sind natürlich dabei: der Mambo, Somewhere und America, dessen Text erstaunlich aktuell anmutet: «Life can be bright in America / If you can fight in America. / Life is all right in America / If you’re all-white in America.» Für einen Moment des Innehaltens sorgt indes die berühmteste amerikanische Trauermusik, Barbers Adagio, die zum Gedenken an den im letzten Herbst verstorbenen Tubisten des Ensembles, Thomas Keller, erklingt. Am Anfang aber steht das bezaubernde Klavierquintett von Amy Beach: Elegisch und verträumt ist es, erinnert ein bisschen an Brahms — und geht einfach zu Herzen.
Mitwirkende:
- Solist*innen und Brass Ensemble des Lucerne Festival Orchestra
- NN Klavier
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Dieses Ensemble ist Kult! Wenn sich die Blechbläser des Lucerne Festival Orchestra rund um den Trompeter Reinhold Friedrich und den Posaunisten Jörgen van Rijen zu einer Brass Band vereinen, dann steigt die Stimmung schnell auf den Siedepunkt. Das gilt erst recht für den Auftritt in diesem Sommer, der ganz dem Motto «American Dreams» folgt. Gleich Gershwins Strike Up the Band sorgt für einen Schub von guter Laune und Swing. Und bei der Suite aus Bernsteins West Side Story gibt es ohnehin kein Halten mehr. Die Greatest Hits aus diesem Evergreen sind natürlich dabei: der Mambo, Somewhere und America, dessen Text erstaunlich aktuell anmutet: «Life can be bright in America / If you can fight in America. / Life is all right in America / If you’re all-white in America.» Für einen Moment des Innehaltens sorgt indes die berühmteste amerikanische Trauermusik, Barbers Adagio, die zum Gedenken an den im letzten Herbst verstorbenen Tubisten des Ensembles, Thomas Keller, erklingt. Am Anfang aber steht das bezaubernde Klavierquintett von Amy Beach: Elegisch und verträumt ist es, erinnert ein bisschen an Brahms — und geht einfach zu Herzen.
Mitwirkende:
- Solist*innen und Brass Ensemble des Lucerne Festival Orchestra
- NN Klavier
Programm:
Amy Beach (1867–1944)
Klavierquintett fis-Moll op. 67
George Gershwin (1898–1937)
Strike up the Band, arrangiert für Brass Ensemble von Manfred Honetschläger
Samuel Barber (1910–1981)
Adagio aus dem Streichquartett Nr. 1 h-Moll op. 11, arrangiert für Brass Ensemble von Steven Verhaert
Leonard Bernstein (1918–1990)
Suite aus West Side Story, arrangiert für Brass Ensemble von Eric Crees
Pause um ca. 20.05 Uhr
Konzertende gegen 21.45 Uhr
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