Für sein Rezital hat sich «artiste étoile» Augustin Hadelich etwas Besonderes vorgenommen. Erstmals wird er gemeinsam mit Seong-Jin Cho auftreten, Südkoreas Superstar am Klavier: Weltklasse trifft auf Weltklasse. Auch das Programm könnte nicht schöner sein. Die zarte, hochromantische Violinromanze der Amerikanerin Amy Beach ist dabei, dazu die urwüchsige und leidenschaftliche Sonate von Leoš Janáček mit ihren wilden Tanzrhythmen, die jede Taktordnung ausser Kraft setzen. Ganz anders Sergej Prokofjews schwerelose D-Dur-Sonate, die mitten im Zweiten Weltkrieg entstand und doch so gar nicht nach Weltuntergang klingt. Am Anfang des Abends aber steht Johannes Brahms: die melodiensatte G-Dur-Sonate, die ein berühmtes Liedzitat enthält. Diesen Komponisten habe er neu verstanden, nachdem er sich mit dessen Kammermusik befasst habe, verrät Hadelich. Ohnehin hält er das Musizieren in kleiner Besetzung für die beste Schule — für Auftritte mit Orchester und, umfassender, für den Umgang mit Menschen. Da lerne man, einander zuzuhören, aufeinander zu reagieren, in Dialog zu treten. Eine Lektion fürs Leben.
Mitwirkende:
Programm:
Johannes Brahms (1833–1897)
Violinsonate Nr. 1 G-Dur op. 78
Leoš Janáček
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Für sein Rezital hat sich «artiste étoile» Augustin Hadelich etwas Besonderes vorgenommen. Erstmals wird er gemeinsam mit Seong-Jin Cho auftreten, Südkoreas Superstar am Klavier: Weltklasse trifft auf Weltklasse. Auch das Programm könnte nicht schöner sein. Die zarte, hochromantische Violinromanze der Amerikanerin Amy Beach ist dabei, dazu die urwüchsige und leidenschaftliche Sonate von Leoš Janáček mit ihren wilden Tanzrhythmen, die jede Taktordnung ausser Kraft setzen. Ganz anders Sergej Prokofjews schwerelose D-Dur-Sonate, die mitten im Zweiten Weltkrieg entstand und doch so gar nicht nach Weltuntergang klingt. Am Anfang des Abends aber steht Johannes Brahms: die melodiensatte G-Dur-Sonate, die ein berühmtes Liedzitat enthält. Diesen Komponisten habe er neu verstanden, nachdem er sich mit dessen Kammermusik befasst habe, verrät Hadelich. Ohnehin hält er das Musizieren in kleiner Besetzung für die beste Schule — für Auftritte mit Orchester und, umfassender, für den Umgang mit Menschen. Da lerne man, einander zuzuhören, aufeinander zu reagieren, in Dialog zu treten. Eine Lektion fürs Leben.
Mitwirkende:
Programm:
Johannes Brahms (1833–1897)
Violinsonate Nr. 1 G-Dur op. 78
Leoš Janáček (1854–1928)
Violinsonate
Amy Beach (1867–1944)
Romanze für Violine und Klavier op. 23
Sergej Prokofjew (1891–1953)
Violinsonate Nr. 2 D-Dur op. 94a
Pause um ca. 20.25 Uhr
Konzertende gegen 21.30 Uhr
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