„Farbe kommt ins Spiel“ beim Programm des diesjährigen Palmsonntagskonzertes.
Nebst den „herkömmlichen “ Instrumenten wie Streich-, Blasinstrument und Stimme spielt am Palmsonntag das Zimbal eine wesentliche Rolle. Das Zimbal ist die osteuropäische Verwandte des Hackbretts und wird auch so ähnlich gespielt. Der österreichische Komponist J.G. Albrechtsberger schrieb im 18. Jahrhundert Konzerte für Maultrommel und Orchester, die auch als Trompetenkonzerte bekannt wurden. Hier kommt nun eine Fassung für Zimbal und Streicher + Continuo zur Aufführung. Etwa zur selben Zeit komponierte Carlos Monza (Mailand) eine Sonate für Hackbrett und Continuo. Auch hier übernimmt das Zymbal die Hackbrettstimme, und die Orgel die Stimme der Volksharfenbegleitung. Als vokaler Höhepunkt darf wohl die Kantate „Canta in prato“ für Sopran und Orchester von A. Vivaldi bezeichnet werden, da sie durch Virtuosität in allen Stimmen gleichermassen fordert und glänzt. Das Blockflötenkonzert von A. Marcello sowie eine Kantate für Sopran, Blockflöte und Streicher von J.Th. Roemhildt, einem mitteldeutschen Barockkomponisten, runden das Programm ab.
Die Ausführenden:
Yuka Kitano – Sopran
Irina Morozowa – Zimbal
Hanspeter Küng – Blockflöte
I Solisti Columbani
Leitung und Orgel: Franz Pfab
Der Eintritt ist frei, Kollekte am Ausgang