Ausstellung «Barbara Yelin. Wort zu Bild»
28 November 2026 - 7 March 2027
Opening hours Tue – Sun, 11:00 – 17:00
Cartoonmuseum Basel
86 dates
Dates
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Saturday 28 November 2026, 11:00
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Sunday 29 November 2026, 11:00
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Tuesday 1 December 2026, 11:00
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Wednesday 2 December 2026, 11:00
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Thursday 3 December 2026, 11:00
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Friday 4 December 2026, 11:00
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Saturday 5 December 2026, 11:00
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Sunday 6 December 2026, 11:00
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Tuesday 8 December 2026, 11:00
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Wednesday 9 December 2026, 11:00
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Thursday 10 December 2026, 11:00
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Friday 11 December 2026, 11:00
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Saturday 12 December 2026, 11:00
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Sunday 13 December 2026, 11:00
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Tuesday 15 December 2026, 11:00
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Wednesday 16 December 2026, 11:00
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Friday 18 December 2026, 11:00
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Saturday 19 December 2026, 11:00
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Sunday 20 December 2026, 11:00
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Tuesday 22 December 2026, 11:00
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Wednesday 23 December 2026, 11:00
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Thursday 24 December 2026, 11:00
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Friday 25 December 2026, 11:00
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Saturday 26 December 2026, 11:00
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Vernissage: 27.11.2026, 18.30 Uhr
Pressekonferenz: 26.11.2026, 11 Uhr
Die deutsche Comiczeichnerin Barbara Yelin (*1977, München) ist bekannt für feinfühlig erzählte, atmosphärisch dichte gezeichnete und gemalte Graphic Novels. Mit ihren ersten Büchern «Le Visiteur» (2004) und «Le Retard» (2006), die zunächst in Frankreich erschienen, etablierte sie ihren Stil: erzählerisch kraftvoll, bildsprachlich nuanciert. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen oft Lebensgeschichten von Frauen, eingebettet in historisch präzise recherchierte Kontexte. Um Klischees zu vermeiden und politisch aufgeladene Themen in neuen Bildern zu erzählen, setzt Yelin auf Ambivalenzen und Brüche – jedes ihrer Alben ist stilistisch eigenständig, die Zeichentechnik folgt stets dem Inhalt.
In «Gift» porträtiert sie eine im frühen 19. Jahrhunderts hingerichtete Serienmörderin, in «Irmina» steht eine junge Frau der Möglichkeit gegenüber, im NS-Regime gesellschaftlich aufsteigen zu können. Aktuell hat Yelin die Biografie und Erinnerungen von Emmie Arbel, die als Kind drei NS-Konzentrationslager überlebte, in einer Graphic Novel verarbeitet – ein eindringliches Porträt einer starken Frau, begleitet von einer vielschichtigen Reflektion über traumatisierende Erfahrungen und die Möglichkeit eines lebensbejahenden Umgangs damit. 2025 erschien das von Yelin mitinitiierte Dialogprojekt «Wie geht es dir?» über Rassismus und Antisemitismus. «Die Giehse – Ein Leben für das Theater 1898–1975» widmet sich der Ausnahmeschauspielerin Therese Giehse zwischen grosser Bühne und politischem Widerstand, von Bertolt Brecht und der Pfeffermühle bis zum Exil.
Yelins vielfach ausgezeichnetes, in über zehn Sprachen übersetztes Werk umfasst Graphic Novels, Webcomics, Comicstrips, Kinderbücher sowie Comics für Zeitungen und Magazine, darunter die «FAZ» und für die von Künstlerinnen gegründete Anthologie «Spring».
Ihr Werk wird regelmässig international ausgestellt. Die erste grosse Einzelausstellung zeigt Originalseiten, freie Arbeiten sowie Illustrationen für Magazine und eröffnet ein eindrucksvolles Panorama einer künstlerisch reifen Erzählerin.
Event organiser: Cartoonmuseum Basel
Cartoonmuseum Basel
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