Neben viel Wasser auch Normen, Grenzen und Machtstrukturen in Bewegung. Beide Künstlerinnen sind am Screening am 22. Mai 2026 anwesend.
Nicole Bachmann (*1973, Zürich/London) verbindet Poesie und Tanz in There are tides in the body (2024), inspiriert von Virginia Woolf. Der Strand, die tanzenden Wellen, die verbindende sowie trennende Kraft des Wassers thematisieren Migration und den Einfluss der Umwelt auf das Individuum. Das Werk stellt die Frage: Wie können wir Körper einer sozialen und politischen Veränderung werden?
Johanna Kotlaris (*1988, Schaffhausen/Berlin) hat sich für Humere (2024, Manor Kunstpreis) von antiken Epen inspirieren lassen und eine Heldin mit einigen Twists geschaffen. Die Protagonistin ist eine immer durchnässte, zombieartige Anti-Heldin. In dem Musicalfilm wird alter Stoff neu interpretiert, um Fragen nach einer besseren Zukunft zu stellen – gegen die allgemeine Erschöpfung.
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