Zusammenfassung der Veranstaltungsreihe
„Unsere Erde“ (Teil 1–4)
Die vierteilige Veranstaltungsreihe widmet sich dem Verhältnis von Mensch und Erde, wie es in Märchen, Mythen und Erzählungen aus unterschiedlichen Kulturen zum Ausdruck kommt. Im Zentrum steht die Frage, welches Wissen diese traditionellen Geschichten über Ernährung, Natur, Verantwortung und Zukunft enthalten und welche Orientierung sie für die Gegenwart bieten können.
Teil 1: Unsere Erde – unsere Ernährerin
Ausgehend von Volksmärchen über Armut, Hunger und deren Überwindung wird gezeigt, dass Märchen tiefes Erfahrungswissen über Not, Dankbarkeit und den respektvollen Umgang mit Nahrung und Natur vermitteln. Obwohl diese sogenannten „Armeleute-Märchen“ aus anderen Lebensrealitäten stammen, berühren sie auch heutige Menschen und eröffnen Zugänge zu grundlegenden Fragen von Fülle, Verantwortung und Verbundenheit mit der Erde.
Teil 2: Unsere Erde – alles lebt!
Mythen und Erzählungen indigener Völker vermitteln eine animistische Weltsicht, in der Menschen, Tiere, Pflanzen und Landschaften gleichwertig beseelt sind. Diese Geschichten enthalten ökologisches, soziales und politisches Wissen, das aus jahrhundertelanger Koexistenz mit der Natur entstanden ist. Der Teil lädt dazu ein, alternative Sichtweisen auf
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Zusammenfassung der Veranstaltungsreihe
„Unsere Erde“ (Teil 1–4)
Die vierteilige Veranstaltungsreihe widmet sich dem Verhältnis von Mensch und Erde, wie es in Märchen, Mythen und Erzählungen aus unterschiedlichen Kulturen zum Ausdruck kommt. Im Zentrum steht die Frage, welches Wissen diese traditionellen Geschichten über Ernährung, Natur, Verantwortung und Zukunft enthalten und welche Orientierung sie für die Gegenwart bieten können.
Teil 1: Unsere Erde – unsere Ernährerin
Ausgehend von Volksmärchen über Armut, Hunger und deren Überwindung wird gezeigt, dass Märchen tiefes Erfahrungswissen über Not, Dankbarkeit und den respektvollen Umgang mit Nahrung und Natur vermitteln. Obwohl diese sogenannten „Armeleute-Märchen“ aus anderen Lebensrealitäten stammen, berühren sie auch heutige Menschen und eröffnen Zugänge zu grundlegenden Fragen von Fülle, Verantwortung und Verbundenheit mit der Erde.
Teil 2: Unsere Erde – alles lebt!
Mythen und Erzählungen indigener Völker vermitteln eine animistische Weltsicht, in der Menschen, Tiere, Pflanzen und Landschaften gleichwertig beseelt sind. Diese Geschichten enthalten ökologisches, soziales und politisches Wissen, das aus jahrhundertelanger Koexistenz mit der Natur entstanden ist. Der Teil lädt dazu ein, alternative Sichtweisen auf Mensch und Mitwelt kennenzulernen und deren Bedeutung für aktuelle ökologische Herausforderungen zu reflektieren.
Teil 3: Unsere Erde – ausgebeutet und verschmutzt
Märchen, Sagen und Mythen thematisieren die Folgen von Gier, Maßlosigkeit und respektlosem Umgang mit der Natur. Anhand bekannter Erzählstoffe wird aufgezeigt, dass nachhaltiges Handeln, Demut und Respekt zentrale Werte sind, um das Gleichgewicht zwischen Mensch und Umwelt zu bewahren. Die Geschichten mahnen zur Verantwortung gegenüber der Erde und ihren Ressourcen – eine Botschaft von hoher Aktualität.
Teil 4: Unsere Erde – unsere Zukunft
Abschließend richtet sich der Blick auf die Zukunft. Märchen werden als Orte der Hoffnung und der Vision verstanden, die Menschen dazu anregen, über gerechtere und nachhaltigere Lebensweisen nachzudenken. Diskutiert wird, welche Zukunftsbilder Märchen vermitteln, ob neue Märchen angesichts der ökologischen Krise notwendig sind und welche Hoffnungen wir mit dem Planeten Erde verbinden.
Gesamtanliegen
Die Reihe zeigt, dass Märchen und Mythen weit mehr sind als Unterhaltung: Sie bewahren kulturelles Wissen, vermitteln Werte und eröffnen Denk- und Erfahrungsräume, die helfen können, das Verhältnis von Mensch und Natur neu zu bedenken und verantwortungsvoll weiterzuentwickeln.
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