Willi Fillinger und Nicola Condoleo
«Jede Person hat das Recht ihre Meinung frei zu bilden und sie ungehindert zu äussern und zu verbreiten» (BV, Art. 16). Aber: Was ist eine Meinung? Eine Stellungnahme, die weder subjektiv noch objektiv begründet ist? Wie weit darf ich gehen, um Stellung zu nehmen? Doch bis dort, wo Rechte von Personen oder Gruppen angegriffen werden. Im Alltag ist diese Grenze oft unklar. Wie stecken wir diesen Raum der Meinungen ab? Welche Kriterien wenden wir an, wenn wir z.B. darauf beharren, dass es genau zwei Geschlechter gibt, oder wir jemanden rügen, die*der dies vertritt? Sind das Grenzüberschreitungen der Meinungsäusserungsfreiheit, Übergriffe in Denkräume anderer?
Nicola Condoleo und Willi Fillinger vom Zürcher Institut für Philosophische Praxis ZIPPRA diskutieren gemeinsam mit dem Publikum.