Von den Menschen, die im Frühmittelalter in Aesch lebten, wissen wir aus Funden in den Gräberfeldern Steinacker und Saalbünten. Im Steinacker legten Archäologen Gräber mit reichen Beigaben frei. Dazu gehören Perlenketten aus Glas und Bernstein sowie Saxe aus Männergräbern. Die goldene Filigranscheibenfibel von Aesch zählt zu den besonders wertvollen Objekten dieser Zeit.
In den Saalbünten wurden die Reste einer Kirche, die bis ins 10. Jahrhundert bestand, sowie ein weiteres Gräberfeld mit rund 400 Bestattungen freigelegt. Die Entdeckungen geben Einblick in die frühe Besiedlung und zeigen die Bedeutung von Aesch in dieser Epoche. Ausgewählte Objekte aus diesen Grabungen sind im Heimatmuseum ausgestellt.
Mehr über Aesch im Frühmittelalter berichtet Kantonsarchäologe Reto Marti im Vortrag «Regional und weltgewandt – das frühmittelalterliche Aesch» am Freitag, 6. März, um 19 Uhr im Schloss-Chäller.