In diesem Jahr empfängt das St.Gallen Symposium Curtis Yarvin, einen antidemokratischen politischen Blogger aus den USA, der allgemein als extrem rechts eingestuft wird. Yarvins Vortragsreise durch Europa hat erhebliche Kontroversen ausgelöst, wobei Medien wie die «Zeit» und «The Guardian» sich fragen, ob das Einladen eines Redners gleichbedeutend mit einer Legitimierung ist.
Dieses Teach-in bietet verschiedene Perspektiven darauf, was es bedeutet, sich mit antidemokratischen oder extremistischen Denkern auseinanderzusetzen, seien sie nun rechtsextrem oder linksextrem, und ob es möglich ist, dies in einem Lernraum verantwortungsvoll zu tun. Yarvins Besuch dient als Auslöser, doch die Diskussion soll darüber hinausgehen.
Das Format eines Teach-ins ist interaktiv und auf Zusammenarbeit ausgelegt. Jede:r Redner:in wird einen kurzen Beitrag von etwa 5 Minuten halten, woraufhin Raum für Diskussion und Fragen bleibt. Diese Veranstaltung soll nicht moralisieren, sondern kontrastierende Standpunkte einbeziehen, um eine offene Debatte darüber anzuregen, was es für Universitäten und andere öffentliche Räume bedeutet, Denker zu präsentieren, deren Überzeugungen den Werten der liberalen Demokratie zuwiderlaufen.
Mit Beiträgen von Christine Abbt, Paula Bialski, Blagoy Blagoev, Claudia
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In diesem Jahr empfängt das St.Gallen Symposium Curtis Yarvin, einen antidemokratischen politischen Blogger aus den USA, der allgemein als extrem rechts eingestuft wird. Yarvins Vortragsreise durch Europa hat erhebliche Kontroversen ausgelöst, wobei Medien wie die «Zeit» und «The Guardian» sich fragen, ob das Einladen eines Redners gleichbedeutend mit einer Legitimierung ist.
Dieses Teach-in bietet verschiedene Perspektiven darauf, was es bedeutet, sich mit antidemokratischen oder extremistischen Denkern auseinanderzusetzen, seien sie nun rechtsextrem oder linksextrem, und ob es möglich ist, dies in einem Lernraum verantwortungsvoll zu tun. Yarvins Besuch dient als Auslöser, doch die Diskussion soll darüber hinausgehen.
Das Format eines Teach-ins ist interaktiv und auf Zusammenarbeit ausgelegt. Jede:r Redner:in wird einen kurzen Beitrag von etwa 5 Minuten halten, woraufhin Raum für Diskussion und Fragen bleibt. Diese Veranstaltung soll nicht moralisieren, sondern kontrastierende Standpunkte einbeziehen, um eine offene Debatte darüber anzuregen, was es für Universitäten und andere öffentliche Räume bedeutet, Denker zu präsentieren, deren Überzeugungen den Werten der liberalen Demokratie zuwiderlaufen.
Mit Beiträgen von Christine Abbt, Paula Bialski, Blagoy Blagoev, Claudia Bruehwiler, Raphaela Cueni, Suzanne Enzerink, Gunnar Hauptmann (St. Galler Symposium), Caspar Hirschi, Judith Stroehle und einer Vertreterin der Initiator:innen des offenen Briefes. Beiträge aus dem Publikum sind ausdrücklich willkommen.
Die Referenten sprechen Englisch, Beiträge aus dem Publikum sind auf Deutsch und Englisch willkommen
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