Seit Thesi Frei im Frühling 1971 als junge Frau nach Grenchen kam, hat sie in der Stadt ihre Spuren hinterlassen: Zuerst als eigenwillige Lehrerin, die davon überzeugt war, hier auf keinen Fall alt zu werden, später als Mitgründerin der Vereinigung Pro Jazz, in der sie bis zu deren Auflösung aktiv geblieben ist.
Allen Widerständen zum Trotz hat sie die Institution und Band «Jabahe» in Leuzigen gegründet, wo sie ihre Leidenschaft für Musik wiederholt ausleben konnte und mit welcher sie das kulturelle Leben in der Stadt bei verschiedensten Anlässen bereichert hat.
Seit ihrer Pensionierung wohnt sie wieder in Grenchen. Hier begann sie, die Erinnerungen an ihr aussergewöhnliches Leben schriftlich festzuhalten. In ihrem zweiten Buch «Es wurde lebenslänglich» erzählt sie in humorvollen, spannenden Anekdoten wie und warum sie Grenchen trotz ihrer anfänglichen Skepsis treu geblieben ist. Selbstkritisch und ironisch schildert sie die wilden Siebzigerjahre, ihr Engagement für Gleichberechtigung der Frauen und ihr stetes Ringen um Unabhängigkeit.
Feinfühlig und virtuos untermalt Stefan Achermann die Lesung mit seinen musikalischen Beiträgen.
Ab 18.00 Uhr ist die Buvette geöffnet – mit feinen Drinks, Musik und leckeren Snacks für einen genussvollen Start in den Abend