Gast ist die Soziologin und Literaturwissenschaftlerin Carolin Amlinger (ursprünglich aus Zell). Sie hat über Verschwörungstheorien geforscht, die ein Gefühl der Sicherheit geben, gerade in Zeiten der Krise, in denen sich viele als geistig obdachlos erfahren. In ihren Büchern „Gekränkte Freiheit“ (2023, Aspekte des Libertären Autoritarismus) und „Zerstörungslust“ (2025, Elemente des demokratischen Faschismus) erörtert sie, wie die Flucht ins Autoritäre und Destruktive aus einer „Furcht vor der Freiheit“ (Erich Fromm) entsteht – und warum Menschen sich geborgen, ja Zuhause fühlen, wenn sie sich einer Idee oder einer Führerfigur unterordnen.
Moderation: Ueli Mäder
Musik: Lukas Rickli
Gesprächsreihe Heimat für alle
Heimat für alle Menschen: junge, alte, migrierte, papierlose, verdingte, verschupfte, benachteiligte, queere… Alle sollen am sozialen Miteinander teilhaben, sich einbringen und wohl fühlen, ohne andere auszugrenzen oder sich zu überheben. Heimat ist keine exklusive Geborgenheit, sondern eher eine kreative Möglichkeit. Teils verkam sie als nationalistisch konservative Ideologie. Die einen lehnen den Begriff deshalb ab. Andere öffnen ihn für eine widerständige Zugehörigkeit, die Zweifel zulässt und Widersprüche konstruktiv angeht. Wir reflektieren unterschiedliche
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Gast ist die Soziologin und Literaturwissenschaftlerin Carolin Amlinger (ursprünglich aus Zell). Sie hat über Verschwörungstheorien geforscht, die ein Gefühl der Sicherheit geben, gerade in Zeiten der Krise, in denen sich viele als geistig obdachlos erfahren. In ihren Büchern „Gekränkte Freiheit“ (2023, Aspekte des Libertären Autoritarismus) und „Zerstörungslust“ (2025, Elemente des demokratischen Faschismus) erörtert sie, wie die Flucht ins Autoritäre und Destruktive aus einer „Furcht vor der Freiheit“ (Erich Fromm) entsteht – und warum Menschen sich geborgen, ja Zuhause fühlen, wenn sie sich einer Idee oder einer Führerfigur unterordnen.
Moderation: Ueli Mäder
Musik: Lukas Rickli
Gesprächsreihe Heimat für alle
Heimat für alle Menschen: junge, alte, migrierte, papierlose, verdingte, verschupfte, benachteiligte, queere… Alle sollen am sozialen Miteinander teilhaben, sich einbringen und wohl fühlen, ohne andere auszugrenzen oder sich zu überheben. Heimat ist keine exklusive Geborgenheit, sondern eher eine kreative Möglichkeit. Teils verkam sie als nationalistisch konservative Ideologie. Die einen lehnen den Begriff deshalb ab. Andere öffnen ihn für eine widerständige Zugehörigkeit, die Zweifel zulässt und Widersprüche konstruktiv angeht. Wir reflektieren unterschiedliche Ausprägungen und Konzeptionen von Heimat. Dabei interessiert auch, wie biographische Erfahrungen dokumentieren, was sich gesellschaftlich verändert.
Buffet vom Restaurant du Coeur
CHF 15.00
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