Vitos Gießen-Marburg und der Förderverein Psychiatriemuseum präsentieren am Donnerstag, 5. März 2026, um 18:30 Uhr im Festsaal auf dem Gießener Klinikgelände in Zusammenarbeit mit dem Theater mini-art das Stück „Ännes letzte Reise“ – eine dokumentarische Fiktion über ein lange verschwiegenes Kapitel deutscher Geschichte.
Der Eintritt ist frei. Zuvor bietet der Förderverein eine Führung über das geschichtsträchtige Klinikgelände an. Die Anmeldung zur Veranstaltung ist bis zum 19. Februar 2026 per E-Mail an den Förderverein möglich.
Theater gegen das Vergessen: Das Schicksal von „Änne“
Das Theaterstück setzt sich mit einem der dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte auseinander: dem Tausendfachen Mord an Menschen mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen während des Nationalsozialismus. Es schildert die Geschichte einer jungen Frau, die zur Zeit des NS-Regimes in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wird. Mit großem Respekt erzählen die Darsteller in den verschiedenen Rollen der Mutter, des Lehrers, der Geschwister, Nachbarn, Ärzten und des Hauptcharakters Änne selbst mittels dokumentarischen Materials und Projektionen von Ännes erschütternder Lebensgeschichte bis zu ihrem Abtransport in eine Vernichtungsanstalt. Ausgangspunkt ist der dokumentierte Fall der Anna
...
show more
Vitos Gießen-Marburg und der Förderverein Psychiatriemuseum präsentieren am Donnerstag, 5. März 2026, um 18:30 Uhr im Festsaal auf dem Gießener Klinikgelände in Zusammenarbeit mit dem Theater mini-art das Stück „Ännes letzte Reise“ – eine dokumentarische Fiktion über ein lange verschwiegenes Kapitel deutscher Geschichte.
Der Eintritt ist frei. Zuvor bietet der Förderverein eine Führung über das geschichtsträchtige Klinikgelände an. Die Anmeldung zur Veranstaltung ist bis zum 19. Februar 2026 per E-Mail an den Förderverein möglich.
Theater gegen das Vergessen: Das Schicksal von „Änne“
Das Theaterstück setzt sich mit einem der dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte auseinander: dem Tausendfachen Mord an Menschen mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen während des Nationalsozialismus. Es schildert die Geschichte einer jungen Frau, die zur Zeit des NS-Regimes in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wird. Mit großem Respekt erzählen die Darsteller in den verschiedenen Rollen der Mutter, des Lehrers, der Geschwister, Nachbarn, Ärzten und des Hauptcharakters Änne selbst mittels dokumentarischen Materials und Projektionen von Ännes erschütternder Lebensgeschichte bis zu ihrem Abtransport in eine Vernichtungsanstalt. Ausgangspunkt ist der dokumentierte Fall der Anna Lehnkering, liebevoll genannt Änne, die von 1936 bis 1940 Patientin in der Heil- und Pflegeanstalt Bedburg-Hau war und am 7. März 1940 in der Gaskammer in Grafeneck ermordet wurde.
Einladung zur Führung über das Gelände und durch die Gedenkausstellung
Vor Beginn der Aufführung bietet der Förderverein ab 16:30 Uhr eine exklusive Führung über das historische Gelände der Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Gießen sowie durch das Psychiatriemuseum an.
Das Wichtigste im Überblick
Führung über das Klinikgelände, durch das Psychiatriemuseum und Theatervorstellung „Ännes letzte Reise“
Donnerstag, 05. März 2026, Festsaal Vitos Gießen,
Licher Str. 106, 35394 Gießen
Führung über das Gießener Gelände und durch die Gedenkausstellung „Vom Wert des Menschen“
Treffpunk vor dem Festsaal Gießen. (Teilnahme bei der Anmeldung zur Veranstaltung bitte angeben)
Theaterstück „Ännes letzte Reise“ im Festsaal Gießen, inkl. anschließendes Bühnengespräch mit den Schauspielern im Festsaal Gießen.
Bitte via E-Mail bis zum 19.02.26 anmelden:
foerderverein.psychmuseum@vitos-giessen-marburg.de
Teilnehmerzahl begrenzt. Eintritt frei. Der Förderverein bittet um Spenden.
Bei Rückfragen: Tel. 0641 403 609
Parkplätze auf dem Gelände begrenzt vorhanden.
show less