Schauspiel: Christian Kaiser, Alex Surer, Jenny Kantsjö
Regie: Krishan Krone
Max Bitterli (55), gespielt von Christian Kaiser, hat alles verloren – sein Restaurant, seine Ersparnisse, seine Würde.
Jetzt lebt er von der Sozialhilfe in einer Mansarde im Zürcher Seefeld. Nach 30 Jahren trifft Max seine Jugendliebe Franziska (Alex Surer) wieder. Max tut also das Einzige, was ihm bleibt: Er lügt.
Was für eine Freude!
Wie geht es Dir?
Ich äääh…?Ja, genau!
Was machst Du gerade?
Ja, eben! Schau!
Was für eine Liebe!
Auf Social Media inszeniert er sich nämlich als jemanden, der ein Leben voller Armani-Anzüge, Bootsfahrten und Gourmet-Küche geniesst. In Wirklichkeit muss er mit fünf Franken pro Tag über die Runden kommen. Was Max nicht weiss: Franziskas Tochter Selma (Jenny Kantsjö) ist seine Sozialarbeiterin. Und sie scrollt durch seine Posts.
Eine bitterböse Komödie über das Zürich von unten – wo niemand arm sein darf, aber fast alle pleite sind.
Über die Bilder, die wir posten, und die Wahrheit, die wir verstecken. Über GPS-Tracker, #BasicUrbanCooking und die Frage: Kann man auf Lügen eine Liebe aufbauen?
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