FARRÉ – Debutalbum Above the Noise (Release: 4. April 2025 Radicalis Music GmbH)
Die Gegenwart rauscht unbestritten laut. Above the Noise bietet da einen Rückzugsort. War der Titel
anfangs als Scherz gedacht - auf einer Demoaufnahme hörte man im Hintergrund eine vorbeifahrende
Strassenbahn - beschrieb er, je intensiver die Albumentwicklung wurde, den für das Schreiben des
Albums so wichtigen Ort immer zutreffender. Abseits des Dröhnens, wo sich Gitarre und Piano gute
Nacht wünschen, entstanden im Morgengrauen erste Skizzen. Benjamin Noti preschte mit Gitarre,
Komposition und Produktion vor, und lud Matthias Gusset am Piano zum Tanz ein. Aus Fragmenten
und Jam-Takes entlang Noti’s Layouts entstanden Songs; ein Album zeichnete sich ab. Das Resultat
liegt nun als 14 Stück starke Debüt-LP Above the Noise vor.
Der Titeltrack erinnert an das Werk des brasilianischen Virtuosos Heitor Villa-Lobos;
Specter / Feast liebäugelt mit jazzigem Flamenco; Early Riser ist eine poppige Electro-Acoustic-
Nummer; Carla’s Theme (Belle of the Ball) könnte als liebevolles Wiegelied dienen; Transference
hebt den für das Album zentralen Dialog zwischen Gitarre und Piano hervor; auf Reprise: Desert
Birds flirren die
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FARRÉ – Debutalbum Above the Noise (Release: 4. April 2025 Radicalis Music GmbH)
Die Gegenwart rauscht unbestritten laut. Above the Noise bietet da einen Rückzugsort. War der Titel
anfangs als Scherz gedacht - auf einer Demoaufnahme hörte man im Hintergrund eine vorbeifahrende
Strassenbahn - beschrieb er, je intensiver die Albumentwicklung wurde, den für das Schreiben des
Albums so wichtigen Ort immer zutreffender. Abseits des Dröhnens, wo sich Gitarre und Piano gute
Nacht wünschen, entstanden im Morgengrauen erste Skizzen. Benjamin Noti preschte mit Gitarre,
Komposition und Produktion vor, und lud Matthias Gusset am Piano zum Tanz ein. Aus Fragmenten
und Jam-Takes entlang Noti’s Layouts entstanden Songs; ein Album zeichnete sich ab. Das Resultat
liegt nun als 14 Stück starke Debüt-LP Above the Noise vor.
Der Titeltrack erinnert an das Werk des brasilianischen Virtuosos Heitor Villa-Lobos;
Specter / Feast liebäugelt mit jazzigem Flamenco; Early Riser ist eine poppige Electro-Acoustic-
Nummer; Carla’s Theme (Belle of the Ball) könnte als liebevolles Wiegelied dienen; Transference
hebt den für das Album zentralen Dialog zwischen Gitarre und Piano hervor; auf Reprise: Desert
Birds flirren die Synth-Pads stetig in Richtung Drop; Heatseeker könnte im Hintergrund der Netflix-
Serie Narcos spielen; schliesslich endet die Reise mit der tiefblauen Ambient-Komposition Encore,
Adagio.
Ob das nun zeitgenössische Kammermusik, filmreifer Ambient-Pop oder schlicht Crossover ist, sei
dahingestellt und der Interpretation freien Lauf gelassen. Die unverblümte Herangehensweise des
Autodidakten Benjamin Noti – Produktion, Musik und klassische Gitarre – zeichnet sich durch ihre
Bewunderung fürs Dagewesene, Neugierde fürs Unbekannte und ihre ansteckende Liebe zur Gitarre
aus.
Above the Noise ist in der Summe ein kompromisslos schönes Instrumentalalbum, das sich
gleichzeitig nach Flucht und Auflehnung anhört.
FARRÉ findet live im Quartett mit:
Gitarre - Benjamin Noti (Steff la Cheffe, Noti Wümié & Sam Himself)
Piano – Catherine Tang (Lost in Lona & ASRA)
Bass - Georg Dillier (Anna Rossinelli)
Drums - Beni Bürgin (Michael von der Heide & Universe by Ear)
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