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Jul

20

Freitag

MONSIEUR IBRAHIM UND DIE BLUMEN DES KORAN von Eric-Emmanuel Schmitt

Gar nicht schlecht, einen erwachsenen Freund zu haben, der einem mit Rat und Tat zur Seite steht, wenn die Dinge im Leben nicht so laufen, wie man sich das vorstellt. Und noch dazu, wenn er Araber ist und wie M. Ibrahim, der Kolonialwarenhändler in der Pariser Rue Bleue, zu jeder Lebenslage etwas Passendes in seinem Koran zu finden weiss. Der zwölfjährige Jude Moses lernt schnell, dass "Araber-Sein" keineswegs allein mit der Herkunft zu tun hat, es bedeutet in der Branche nichts weiter als: Nachts und auch am Sonntag geöffnet. Und er lernt Ibrahims Geheimnisse des Glücks und des Lächelns, was in den aussichtslosesten Situationen hilft: Im Männerhaushalt mit seinem schwermütigen Vater, bei den Mädchen in der Rue de Paradis, beim Konservenklauen, beim Fahren ohne Führerschein.

Ein mit zivilisationskritischen Spitzen gespickter Aufruf zur Entdeckung der Langsamkeit, zu Nonkonformismus und Antirassismus, zur Toleranz gegenüber Andersdenkenden, anderen Religionen, anderen Generationen, voller Ernsthaftigkeit, Melancholie und feinem Humor.

Mit: Evelyn Plank, Titus Horst und Ariya Robat Mili

Regie: Andreas Wiedermann

Eine Produktion des Theater Plan B

»Dieses allmähliche gegenseitige

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Gar nicht schlecht, einen erwachsenen Freund zu haben, der einem mit Rat und Tat zur Seite steht, wenn die Dinge im Leben nicht so laufen, wie man sich das vorstellt. Und noch dazu, wenn er Araber ist und wie M. Ibrahim, der Kolonialwarenhändler in der Pariser Rue Bleue, zu jeder Lebenslage etwas Passendes in seinem Koran zu finden weiss. Der zwölfjährige Jude Moses lernt schnell, dass "Araber-Sein" keineswegs allein mit der Herkunft zu tun hat, es bedeutet in der Branche nichts weiter als: Nachts und auch am Sonntag geöffnet. Und er lernt Ibrahims Geheimnisse des Glücks und des Lächelns, was in den aussichtslosesten Situationen hilft: Im Männerhaushalt mit seinem schwermütigen Vater, bei den Mädchen in der Rue de Paradis, beim Konservenklauen, beim Fahren ohne Führerschein.

Ein mit zivilisationskritischen Spitzen gespickter Aufruf zur Entdeckung der Langsamkeit, zu Nonkonformismus und Antirassismus, zur Toleranz gegenüber Andersdenkenden, anderen Religionen, anderen Generationen, voller Ernsthaftigkeit, Melancholie und feinem Humor.

Mit: Evelyn Plank, Titus Horst und Ariya Robat Mili

Regie: Andreas Wiedermann

Eine Produktion des Theater Plan B

»Dieses allmähliche gegenseitige Sich-Öffnen. Das sich selbst Erkennen im Anderen. Andreas Wiedermann hat das in seiner Inszenierung mit musikalischer Emotion auf den Punkt gebracht, indem er alles stets folgerichtig im Fluss hielt, um darin immer wieder Inseln innehaltender Transparenz zu schaffen wie die Koran-Zitate von Ibrahim, seinen »Blumen des Koran«, samt seinen eigenen Lebenserfahrungen.« Straubinger Rundschau

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Veranstalter

theater VIEL LÄRM UM NICHTS

Vorverkauf

Infos

Ort:

theater VIEL LÄRM UM NICHTS in der Pasinger Fabrik, DE

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