Ferdinand Gehr, Petra Petitpierre, Rudolf Urech-Seon
Unter dem Titel «Aufbruch in die Farbe» bringt die Ausstellung Werke von drei Kunstschaffenden zusammen, die in den 1930er- bis 1950er-Jahren konsequent den Weg in die Abstraktion gegangen sind, ohne jedoch die Referenzen auf die reale Welt ganz aufzugeben.
Auf der Suche nach einer neuen Bildsprache für die Artikulation spirituell-religiöser, geistiger und kunstimmanenter Themen oder tiefer Naturerlebnisse haben Ferdinand Gehr (1896–1996), Petra Petitpierre (1905–1959) und Rudolf Urech-Seon (1876–1959) je einen unverwechselbar eigenen Farb- und Formenkosmos geschaffen.
Mal voller vibrierender Energie, mal tiefe Ruhe ausstrahlend, entfalten ihre Werke – getragen von der Harmonie der Formen und der Leuchtkraft der Farben – eine magnetische Anziehungskraft. Es sind zugängliche, ästhetisch wie emotional packende Bilder voller Zauber – Bilder, die der Seele gut tun. In diesem Sinne denken wir uns die Ausstellung auch als eine Art «Kraftort» – bright colours for dark times.
Da die Nachlässe aller drei Kunstschaffenden von direkten Nachkommen mit grossem Engagement und Sachkenntnis vorbildlich betreut werden (im Falle von Gehr und Urech-Seon sind daraus Stiftungen resultiert), bietet sich das Projekt auch für die Auseinandersetzung mit dem Thema Nachlassbetreuung an. Ein Symposium ist in Vorbereitung.