Konzert des Jugend-Sinfonieorchester Aargau unter der Leitung von Hugo Bollschweiler
Mit «ODYSSEE» lädt das Jugend-Sinfonieorchester Aargau zu einer vielschichtigen musikalischen Reise durch unterschiedliche Formen des Unterwegsseins ein.
Den Beginn macht Luigi Dallapiccolas «Piccola musica notturna», ein Werk von schwebender Zartheit und beinahe entrückter Ruhe. Inspiriert von einem Gedicht Antonio Machados entfaltet sich die Szene eines einsamen Wanderers in der nächtlichen Fremde: geheimnisvoll und am Rand des Hörbaren. Feine Klangfarben von Holzbläsern, Streichern, Harfe und Celesta lassen eine Atmosphäre entstehen, die weniger erzählt als vielmehr andeutet.
In Felix Mendelssohns Konzertouvertüre «Meeresstille und glückliche Fahrt» wird die Odyssee zur Reise auf hoher See. Nach den berühmten Gedichten Johann Wolfgang von Goethes zeichnet Mendelssohn zunächst das beklemmende Bild völliger Windstille auf dem Meer, bevor sich die Starre löst und in eine kraftvolle Bewegung des Aufbruchs verwandelt. Ein musikalischer Moment der Befreiung erklingt.
Mit Amy Beachs Gaelic Symphony erklingt schliesslich eine ganz persönliche Odyssee: 1896 uraufgeführt, ist sie die erste Sinfonie einer amerikanischen Komponistin. Inspiriert von irischen Volksmelodien verbindet Beach spätromantische
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Konzert des Jugend-Sinfonieorchester Aargau unter der Leitung von Hugo Bollschweiler
Mit «ODYSSEE» lädt das Jugend-Sinfonieorchester Aargau zu einer vielschichtigen musikalischen Reise durch unterschiedliche Formen des Unterwegsseins ein.
Den Beginn macht Luigi Dallapiccolas «Piccola musica notturna», ein Werk von schwebender Zartheit und beinahe entrückter Ruhe. Inspiriert von einem Gedicht Antonio Machados entfaltet sich die Szene eines einsamen Wanderers in der nächtlichen Fremde: geheimnisvoll und am Rand des Hörbaren. Feine Klangfarben von Holzbläsern, Streichern, Harfe und Celesta lassen eine Atmosphäre entstehen, die weniger erzählt als vielmehr andeutet.
In Felix Mendelssohns Konzertouvertüre «Meeresstille und glückliche Fahrt» wird die Odyssee zur Reise auf hoher See. Nach den berühmten Gedichten Johann Wolfgang von Goethes zeichnet Mendelssohn zunächst das beklemmende Bild völliger Windstille auf dem Meer, bevor sich die Starre löst und in eine kraftvolle Bewegung des Aufbruchs verwandelt. Ein musikalischer Moment der Befreiung erklingt.
Mit Amy Beachs Gaelic Symphony erklingt schliesslich eine ganz persönliche Odyssee: 1896 uraufgeführt, ist sie die erste Sinfonie einer amerikanischen Komponistin. Inspiriert von irischen Volksmelodien verbindet Beach spätromantische Klangfülle mit eigenständiger Tonsprache. Kraftvoll, lyrisch und farbenreich entfaltet sich eine Musik voller Sehnsucht und Energie und zeugt zugleich vom mutigen Anspruch ihrer Schöpferin, sich in einer männlich dominierten Musikwelt Gehör zu verschaffen.
Drei Werke, eine musikalische Odyssee, die von der Stille der Nacht über die Weite des Meeres bis hin zu einem selbstbewussten künstlerischen Aufbruch führt!
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