Dear Diary…
Eine Frau, gefangen in Texten, die Männer geschrieben haben.
Ein Mann, der versucht, ihre Stimme jenseits des Librettos zu hören.
Nach fünf Jahren Leben und Arbeit in der Schweiz präsentiert die russische Mezzosopranistin Evgenia Asanova ihr erstes eigenes Projekt, gemeinsam entwickelt mit dem Schweizer Schauspieler Roger Bonjour.
Opernheldinnen sterben, lieben, verraten und verlieren den Verstand vor den Augen des Publikums – seit Jahrhunderten. Ihre Geschichten sind bekannt. Aber kennen wir diese Frauen wirklich?
Ihre Schicksale wurden von Männern geschrieben. Ihre Worte wurden von Männern geschrieben. Sogar ihr Schweigen wurde von Männern geschrieben.
Zwischen den Arien erklingen Originaltexte von Roger Bonjour – kein Kommentar zu bekannten Stoffen, sondern ein Blick dorthin, wo die Oper gewöhnlich nicht hinschaut: in den Raum zwischen den Szenen, vor dem Beginn und nach dem letzten Vorhang. Was hat es nie ins Libretto geschafft? Was war zu widersprüchlich, zu menschlich, um Teil der Geschichte zu werden?
Eine Frau versucht, ihre Stimme jenseits der Rolle zurückzugewinnen. Ein Mann versucht, eine Erfahrung zu verstehen, die ihm nie gehört hat. Gemeinsam mit dem Pianisten André Leshkin erschaffen sie eine musiktheatralische Performance,
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Dear Diary…
Eine Frau, gefangen in Texten, die Männer geschrieben haben.
Ein Mann, der versucht, ihre Stimme jenseits des Librettos zu hören.
Nach fünf Jahren Leben und Arbeit in der Schweiz präsentiert die russische Mezzosopranistin Evgenia Asanova ihr erstes eigenes Projekt, gemeinsam entwickelt mit dem Schweizer Schauspieler Roger Bonjour.
Opernheldinnen sterben, lieben, verraten und verlieren den Verstand vor den Augen des Publikums – seit Jahrhunderten. Ihre Geschichten sind bekannt. Aber kennen wir diese Frauen wirklich?
Ihre Schicksale wurden von Männern geschrieben. Ihre Worte wurden von Männern geschrieben. Sogar ihr Schweigen wurde von Männern geschrieben.
Zwischen den Arien erklingen Originaltexte von Roger Bonjour – kein Kommentar zu bekannten Stoffen, sondern ein Blick dorthin, wo die Oper gewöhnlich nicht hinschaut: in den Raum zwischen den Szenen, vor dem Beginn und nach dem letzten Vorhang. Was hat es nie ins Libretto geschafft? Was war zu widersprüchlich, zu menschlich, um Teil der Geschichte zu werden?
Eine Frau versucht, ihre Stimme jenseits der Rolle zurückzugewinnen. Ein Mann versucht, eine Erfahrung zu verstehen, die ihm nie gehört hat. Gemeinsam mit dem Pianisten André Leshkin erschaffen sie eine musiktheatralische Performance, in der vertraute Heldinnen wieder zu lebendigen Menschen werden.
Dies ist Dear Diary… Edition 1. Jede weitere Ausgabe des Projekts wird neue Heldinnen vorstellen: neue Stimmen, neue Geschichten, neue Räume jenseits des Librettos.
Ein intimer Abend über das Ungesagte. Über das Recht, die eigene Geschichte zu erzählen. Und über Stimmen, die viel zu lange jenseits des Textes geblieben sind.
Dear Diary… ist das erste Projekt von Other Voices, einer internationalen Forschungs- und Bildungsplattform, gegründet von Evgenia Asanova und Roger Bonjour. Durch Aufführungen, Konzerte, Diskussionen und Bildungsprogramme erforscht die Plattform neue Wege, über klassische Kunst und jene Geschichten zu sprechen, die jenseits der gewohnten Erzählungen bleiben.
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