Jun

27

Saturday

Cantus Angelorum

Engel gelten als Boten zwischen Himmel und Erde, die Hoffnung und Licht verkörpern. Vielen Menschen sind sie tröstende Helfer, ob in Form sanfter Beschützer oder mächtiger Krieger. In der Musik symbolisieren Engel den reinen, perfekten Klang des Himmels. Diesen einzufangen und gleichsam hörbar zu machen, ist für Komponisten verschiedener Epochen gleichermassen musikalische Herausforderung wie Herzensanliegen. «Cantus Angelorum» geht dieser Spurensuche in der Vokalmusik nach. Findet das Engelhaft-Himmlische bei Renaissancewerken wie Palestrinas O magnum mysterium oder Victorias Duo Seraphim in einer klaren, harmonischen Ordnung seinen Ausdruck, übersetzen zeitgenössische Kompositionen wie Vytautas Miškinis’ Lux aurumque oder Ivo Antogninis The Angel das Transzendente gefühlvoll in sphärische Klangwolken – gerade so, als sängen die Engel selbst. Dabei dienen teilweise die gleichen Texte als Basis für ganz unterschiedliche Interpretationen. Das Programm entfaltet so ein vielschichtiges Panorama ergreifender Werke. Aus ihm spricht über Zeit und Raum hinweg die tiefmenschliche Sehnsucht nach höherem Schutz und Geborgenheit.

Programm (Änderungen vorbehalten)

Eric Whitacre
(*1970)

Lux aurumque

Vytautas Miškinis
(*1954)

Angelis suis Deus

Giovanni Pierluigi da Palestrina
(ca.

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Engel gelten als Boten zwischen Himmel und Erde, die Hoffnung und Licht verkörpern. Vielen Menschen sind sie tröstende Helfer, ob in Form sanfter Beschützer oder mächtiger Krieger. In der Musik symbolisieren Engel den reinen, perfekten Klang des Himmels. Diesen einzufangen und gleichsam hörbar zu machen, ist für Komponisten verschiedener Epochen gleichermassen musikalische Herausforderung wie Herzensanliegen. «Cantus Angelorum» geht dieser Spurensuche in der Vokalmusik nach. Findet das Engelhaft-Himmlische bei Renaissancewerken wie Palestrinas O magnum mysterium oder Victorias Duo Seraphim in einer klaren, harmonischen Ordnung seinen Ausdruck, übersetzen zeitgenössische Kompositionen wie Vytautas Miškinis’ Lux aurumque oder Ivo Antogninis The Angel das Transzendente gefühlvoll in sphärische Klangwolken – gerade so, als sängen die Engel selbst. Dabei dienen teilweise die gleichen Texte als Basis für ganz unterschiedliche Interpretationen. Das Programm entfaltet so ein vielschichtiges Panorama ergreifender Werke. Aus ihm spricht über Zeit und Raum hinweg die tiefmenschliche Sehnsucht nach höherem Schutz und Geborgenheit.

Programm (Änderungen vorbehalten)

Eric Whitacre
(*1970)

Lux aurumque

Vytautas Miškinis
(*1954)

Angelis suis Deus

Giovanni Pierluigi da Palestrina
(ca. 1525 – 1594)

Quem vidistis pastores dicite
O magnum mysterium

Tomas Luis de Victoria
(1548 – 1611)

Duo Seraphim (Frauenstimmen)
Sanctus aus Missa quarti toni

Francis Poulenc
(1899 – 1963)

Quem vidistis pastores

Andrea Gabrieli
(ca. 1532 – 1585)

Angeli, Archangeli
Angelus ad pastores ait

Manuel Cardoso
(1566 – 1650)

Angelis suis

Ivo Antognini
(*1963)

The Angel

 

Chor

Der A Cappella Chor Zürich wurde 1972 gegründet und ist auf geistliche A-Cappella-Musik der Renaissance spezialisiert, die er mit Werken der Moderne in den Dialog bringt. Das ambitionierten Laienensemble legt besonderen Wert auf ein reines, homogenes Klangbild. Geleitet wird der Chor seit 2021 von Amir Tiroshi, der eine subtile, präzise und energiegeladene Aufführungspraxis pflegt.

Der Chor präsentiert jährlich zwei Konzertprogramme. Er ist seit über dreissig Jahren fester Bestandteil der Konzertreihe Musik und Wort in Kappel am Albis und ist seit 2024 Gast bei Zürich singt. Einladungen führten den ACCZ in verschiedene europäische Länder. Er zählt zu den ausgewählten Vokalensembles, die im Oktober 2026 an der erstmals durchgeführten Ascona Choral Academy unter der Leitung von Nigel Short (Tenebrae Choir) teilnehmen.

Dirigent Amir Tiroshi (*1990)

Amir Tiroshi leitet den A Cappella Chor Zürich seit 2021. Tiroshi studierte in seiner Hei­matstadt Tel Aviv Orchesterleitung und Kontrabass an der Buchmann-Mehta School of Music, bevor er 2012 für ein weiteres Studium nach Basel an die Schola Cantorum Basi­liensis kam. Dort vertiefte er zunächst seine Praxis der alten Musik (BA cum laude 2015). Während seines Bachelorstudiums gründete er 2014 das Kammerorchester Ensemble Tsurà, das er seither leitet und dirigiert. Gleichzeitig widmete er sich intensiveren Gesangsstudien, unter anderem bei Sebastian Goll und Rosa Dominguez. Seinen Master in Chorleitung an der Hochschule für Musik in Basel schloss Amir Tiroshi 2021 bei Raphael Immoos ab. Er leitet mehrere Chöre. Neben seinen Orchester- und Chortätigkeiten ist Amir Tiroshi regelmässig als Sänger und Flötist aktiv.

 

 

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Event organiser

A Cappella Chor Zürich

Presale

Kollekte Richtwert 40 Fr.

Total: XX.XX CHF

Info

Location:

Katholische Kirche Nussbaumen AG, Fliederstrasse 4, Obersiggenthal, Fliederstrasse 4, Nussbaumen, CH

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Cantus Angelorum is organised by:

A Cappella Chor Zürich

Category: Concerts / Choir