Der musikalische Garten: «Singbar, neu, lebhaft, natürlich»
Triosonaten von Carl Philipp Emanuel Bach, Johann Gottlieb Goldberg, Johann Gottlieb Graun
«Sachsens Glanz und Preußens Gloria» lautet die einfache Formel, auf die man den Gegensatz zwischen dem hoch gerüsteten Militärstaat Friedrich des Großen und dem musischen «Elbflorenz» der sächsischen Kurfürsten so oft und gerne reduziert hat. Dabei konnte sich das Sachsen August des Starken an aggressiver Expansionspolitik mit dem Preußen Friedrichs durchaus messen. Umgekehrt gelang es Friedrich dem Großen, «Sachsens Glanz» an der Spree neu erstehen zu lassen- auch, weil er als «Headhunter» wesentliche Musiker aus Dresden abwerben konnte. Dazu gehören seit Flötenlehrer Quantz und sein erster Konzertmeister Johann Gottlieb Graun. Auch den Sachsen C.P.E. Bach zog der Preußenkönig an seinen Hof. Sie schrieben ihm Triosonaten, die sich mit den besonders schönen und edlen Trios des Dresdner Hofs spielend messen können.
Germán Echeverri Chamorro – Violine
Karoline Echeverri Klemm – Violine
Annekatrin Beller – Violoncello
Daniela Niedhammer – Cembalo