Ein Dialektmärchen in sechs Bildern frei nach «Brüder Grimm» von Jörg Schneider, Regie und Neubearbeitung Sylvia Glaus.
Frau Bölsterli begegnet ihren beiden Töchtern mit auffälliger Ungleichheit. Während sie die träge Marie schont, bürdet sie Vreneli die gesamte Arbeit auf. Schliesslich treibt sie ihre Strenge so weit, dass sie Vreneli zwingt, im Brunnen nach einer verlorenen Spindel zu suchen. Auf diesem Weg gelangt das Mädchen in eine wundersame Welt, begegnet den Kobolden Zick und Zack und findet schliesslich zu Frau Holle. Dort wird Vreneli für ihren Fleiss reich belohnt und mit Gold überschüttet. Zurückgekehrt, weckt ihr Glück den Neid der Schwester. Auch Marie will zu Frau Holle und ihren Lohn empfangen. Ohne lang zu zögern, schickt die Mutter sie ebenfalls auf die Reise. Doch Marie bleibt ihren schlechten Gewohnheiten verhaftet und scheitert an den Anforderungen. Was als Belohnung gedacht ist, schlägt in eine Strafe um. Dennoch zeigt Frau Holle Milde und gewährt ihr eine zweite Chance.