Ein aussergewöhnliches Kulturprojekt im Heu-Schüürli Raine: Kunst, Theater und Musik rund ums Thema Heu - mitten in der Landschaft des Oberbaselbiets.
Mitten in der Kulturlandschaft des Oberen Baselbiets, auf freiem Feld, abgelegen und doch gut erreichbar, steht ein Heu-Schüürli. Im Spätsommer 2026 wird es für drei Wochen zum Kulturort – nicht trotz seiner Abgelegenheit, sondern genau deswegen.
«Höi Heu» ist ein Projekt der Oberbaselbieter Künstlerin Ursula Pfister und dem Regisseur Kaspar Geiger, das den Blick auf etwas richtet, das immer da war und kaum noch wahrgenommen wird: das Heu, die Heumatte, die Pflanzenwelt darin, die Menschen, die sie bewirtschaftet haben – und die Feldscheunen, die davon erzählen, still und solide, inmitten von Feldern. Der Blick zurück ist immer auch ein Schritt ins Offene.
Ausgangspunkt ist eine Ausstellung der Künstlerin Ursula Pfister aus Gelterkinden. In ihrer über ein Jahr gewachsenen Arbeit hat sie sich mit Pflanzen aus Heu-Matten auseinandergesetzt – mit ihren Formen, Farben und Gerüchen. Mit der Unterstützung von über fünfzehn Bäuerinnen und Bauern hat sie Heu gesammelt und diese in Szene gesetzt. Getrocknete Pflanzen,
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Ein aussergewöhnliches Kulturprojekt im Heu-Schüürli Raine: Kunst, Theater und Musik rund ums Thema Heu - mitten in der Landschaft des Oberbaselbiets.
Mitten in der Kulturlandschaft des Oberen Baselbiets, auf freiem Feld, abgelegen und doch gut erreichbar, steht ein Heu-Schüürli. Im Spätsommer 2026 wird es für drei Wochen zum Kulturort – nicht trotz seiner Abgelegenheit, sondern genau deswegen.
«Höi Heu» ist ein Projekt der Oberbaselbieter Künstlerin Ursula Pfister und dem Regisseur Kaspar Geiger, das den Blick auf etwas richtet, das immer da war und kaum noch wahrgenommen wird: das Heu, die Heumatte, die Pflanzenwelt darin, die Menschen, die sie bewirtschaftet haben – und die Feldscheunen, die davon erzählen, still und solide, inmitten von Feldern. Der Blick zurück ist immer auch ein Schritt ins Offene.
Ausgangspunkt ist eine Ausstellung der Künstlerin Ursula Pfister aus Gelterkinden. In ihrer über ein Jahr gewachsenen Arbeit hat sie sich mit Pflanzen aus Heu-Matten auseinandergesetzt – mit ihren Formen, Farben und Gerüchen. Mit der Unterstützung von über fünfzehn Bäuerinnen und Bauern hat sie Heu gesammelt und diese in Szene gesetzt. Getrocknete Pflanzen, Zeichnungen, Installationen und Duftstationen bilden während der gesamten Projektzeit den Rahmen des Programms. Um das Ambiente und die Architektur der Scheune wirken zu lassen, verzichtet Pfister auf Stellwände und ortsfremdes Material – die Ausstellung wächst aus dem Raum heraus, der sie trägt. Die Vielfalt einer in Vergessenheit geratenen, bäuerlich geprägten Pflanzenwelt wird so neu sichtbar und erfahrbar.
Rund um diese Ausstellung entfaltet sich ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm, in dem Kunst, Theater, Musik und Naturkunde in einen Dialog mit Landschaft und Architektur der Feldscheune treten
PROGRAMM
Fr 28.8.
18.30 Uhr — VERNISSAGE
Begrüssung — Ursula Pfister
Ansprache — Esther Roth (Leiterin Amt für Kultur Baselland)
Grussbotschaft — Dr. Christoph Böbner (Leiter Ebenrain Sissach)
Lesung — Kaspar Geiger — Texte zum Heu
Musik — Samuel Freiburghaus — Klarinette
Apéro
Sa 29.8.
14–17 Uhr — Ausstellung Höi Heu
Heu-Pflanzen: Getrocknetes, Gemaltes, Erfundenes, Neues – mit Duftstation.
19 Uhr — Theater «Es Läbe lang» *
Kleines Mundart-Epos von Heinz Stalder – Blicke ins Leben jener, die das Heu ins Trockene gebracht haben: Knechte und Mägde zwischen Alltag, Erinnerung und Erzählung.
So 30.8.
14–17 Uhr — Ausstellung Höi Heu
19 Uhr — Theater «Es Läbe lang» *
Mi 2.9.
14–17 Uhr — Ausstellung Höi Heu
Do 3.9.
14–17 Uhr — Ausstellung Höi Heu
19 Uhr — Heugespräch
Der Agronom Christoph Böbner (Leiter Ebenrain) und der Botaniker Andres Klein sprechen über die vielen Aspekte des Heus.
Sa 5.9.
14–17 Uhr — Ausstellung Höi Heu
So 6.9.
14–17 Uhr — Ausstellung Höi Heu
19 Uhr — Konzert Bluescht *
Alpin-urbane Herzblutmusik zwischen Folk, Naturjodel und Improvisation – verwurzelt in der Schweizer Volksmusik und frei interpretiert zwischen Stadt und wilder Natur.
Seraina Clark (Gesang / Jodel, Gitarre), Hannes Fankhauser (Kontrabass, Alphorn, Tuba)
Mi 9.9.
14–17 Uhr — Ausstellung Höi Heu
Do 10.9.
14–17 Uhr — Ausstellung Höi Heu
19 Uhr — Theater «Aline» (C. F. Ramuz) *
Szenische Lesung nach dem Roman von Ramuz – eine einfache Liebesgeschichte voller Tragik, erzählt in poetischer Sprache zwischen dörflicher Ordnung, Enge und innerem Aufbruch.
Fr 11.9.
14–17 Uhr — Ausstellung Höi Heu
19 Uhr — Theater «Aline» (C. F. Ramuz) *
Sa 12.9.
14–17 Uhr — Ausstellung Höi Heu
19:00 — Theater «Aline» (C. F. Ramuz) *
So 13.9.
14–17 Uhr — Ausstellung Höi Heu
FINISSAGE
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* Ticketverkauf: eventfrog.ch und Abendkasse
30.– / 20.– (reduziert)
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ANREISE
Postauto Nr. 100 Richtung Rheinfelden ab Gelterkinden Bahnhof bis Rickenbach «Weier» (10 Minuten Fussweg). Begrenzte Parkmöglichkeiten vorhanden.
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BETEILIGTE
Ursula Pfister (Konzept, Ausstellung), Kaspar Geiger (Konzept, Regie), Thomas Giger und Jan Studer (Szenographie), Andreas Daniel Müller (Produktionsleitung), Marc Wüthrich (Arealbetreuung), Sarah Martin (Grafik)
«Es Läbe lang»:
Marlise Fischer (Schauspiel), Martin Abbühl (Musik), Heinz Stalder (Textvorlage)
«Aline»:
Kaspar Geiger (Regie), Thomas Giger und Jan Studer (Szenographie), Margrit Gysin (Schauspiel), Dominique Lüdin (Schauspiel), Deborah Regez (Musik), Jan Gubser (Sounddesign)
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