„Die Erde gibt; die Erde will. Und: Die Erde braucht Ruhe.“ So lautet der Titel einer Audioinstallation von Kaspar König und Nora Hauswirth, basierend auf einem Manifest aus dem Amazonas. Sie wird im Gewächshaus als Teil einer bestehenden Skulptureninstallation von Pedro Wirz gezeigt. Auf dem Hof Blum oberhalb des Zürichsees, seit mehr als 15 Jahren Austragungsort von zeitgenössischen Kunstausstellungen, wird dieses Prinzip in den kommenden Monaten praktisch erfahrbar. Im Rahmen der Ausstellung TRADIcTION – Expanded Fields entsteht mit Voz da Terra (dt. Erdstimmen) ein Projekt, das Menschen aus Kunst, Landwirtschaft und Forschung zusammenbringt – und den Blick auf etwas lenkt, das im Alltag oft selbstverständlich erscheint: den Boden, der unsere Lebensgrundlage ist.
Erde in den Händen, Nahrung auf dem Tisch, Wissen im Austausch und Praxis im gemeinsamen Tun: Zwischen Beeten, Gewächshäusern und Feldküche stellt das Projekt viele Fragen, die über die Kunst hinausreichen: Woher kommt unsere Nahrung? Wie wird Boden gepflegt oder erschöpft? Wie viel Wissen über Pflanzen, Fermentation und Landwirtschaft ist im Alltag noch präsent? Und in welcher Beziehung stehen wir zum Boden? Das Projekt der
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„Die Erde gibt; die Erde will. Und: Die Erde braucht Ruhe.“ So lautet der Titel einer Audioinstallation von Kaspar König und Nora Hauswirth, basierend auf einem Manifest aus dem Amazonas. Sie wird im Gewächshaus als Teil einer bestehenden Skulptureninstallation von Pedro Wirz gezeigt. Auf dem Hof Blum oberhalb des Zürichsees, seit mehr als 15 Jahren Austragungsort von zeitgenössischen Kunstausstellungen, wird dieses Prinzip in den kommenden Monaten praktisch erfahrbar. Im Rahmen der Ausstellung TRADIcTION – Expanded Fields entsteht mit Voz da Terra (dt. Erdstimmen) ein Projekt, das Menschen aus Kunst, Landwirtschaft und Forschung zusammenbringt – und den Blick auf etwas lenkt, das im Alltag oft selbstverständlich erscheint: den Boden, der unsere Lebensgrundlage ist.
Erde in den Händen, Nahrung auf dem Tisch, Wissen im Austausch und Praxis im gemeinsamen Tun: Zwischen Beeten, Gewächshäusern und Feldküche stellt das Projekt viele Fragen, die über die Kunst hinausreichen: Woher kommt unsere Nahrung? Wie wird Boden gepflegt oder erschöpft? Wie viel Wissen über Pflanzen, Fermentation und Landwirtschaft ist im Alltag noch präsent? Und in welcher Beziehung stehen wir zum Boden? Das Projekt der Kulturkultiviererin Nora Hauswirth vom Verein Tera Kuno bringt dafür Menschen aus der Schweiz und Brasilien in einen Austausch. Auf dem Hof Blum entstehen Installationen, ein Archiv mit Stimmen aus beiden Orten sowie kollektive Arbeiten mit Erde und Lebensmitteln.
Erdstimmen-Zusammenkunft (4.–5. Juli 2026)
Kollektiver Raum für Wissensaustausch und gelebte Praxis zu Boden, Pflanzen und Ernährung mit Performances, Erdarbeiten, Kochen sowie Symposium
4. – 5. Juli 2026, Samstag 10 Uhr bis Sonntag 15 Uhr
Kollektiver Raum für Wissensaustausch und gelebte Praxis zu Boden, Pflanzen und Ernährung mit Performances, Erdarbeiten, Kochen sowie Symposium
Sa, 10.00 Uhr Wildkräutertour und kulinarische Verarbeitung mit Elena Velychko und Ansetzen eines Fermentierbeets mit Vanessa Urben
Sa, 13.30 Uhr Fermentationen mit Vanessa Urben, Töpfer- und Lehmarbeiten mit Ramon Grendene, Rhythmen und Klänge von Andreas Dobler
Sa, 17.30 Uhr Ayurvedic-Cooking-Circle mit Saee Haldulé-Bonvin (Englisch)
Sa, 20.30 Uhr Fungi-Care-Performance von Simone Tuong
Sa, 22.00 Uhr Fire-and-Inner-Sound-Journey mit Andreas Dobler und Christian Bobst
Übernachtung auf dem Hof - bitte Platz im Heu reservieren oder Zelt bringen www.terakuno.org/erdstimmen
So, 10.00 Uhr Erdstimmen-Zusammenkunft mit Elena Velychko: Naturküche und Wildkräuterkulinarik, Hedy Böbner: Kräuterwissen, Hemauer/Keller: Kunst & Ökologie, Saee Haldulé-Bonvin: Everyday Food as Medicine, Silvia Eicher Naturpädagogik, Ulrike Gruber: Anthroposophische Pflanzenkunde, Patrick Barmet: Obstsammlung, Laura Felicitas Sabel: Kulturwissenschaftlerin, Moderation
Sound Ritual von Kaspar Koenig
Im Anschluss gemeinsames Mittagessen vom Fermentier-Beet von Vanessa Urben
19. September 2026, Samstag 11-17 Uhr
Fermentierfestival: Ernte, Fermentation und Koexistenz mit Vanessa Urben (Langzeitfermentationen), Maya Minder (Fermentation / Kitchen Lab), Saee Haldulé-Bonvin (Pickles Workshop)
Unter Anleitung erfahrener Fermentistinnen wird die Ernte des Hofes gemeinsam verarbeitet und fermentiert. Die entstandenen Produkte bereichern das Angebot des Hofladens. Jede teilnehmende Person kann zudem etwas mit nach Hause nehmen.
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