Warum waren die Eidgenossen als militärische Arbeitsmigranten einst in ganz Europa geachtet und gefürchtet? Und wann und wie verwandelt sich die Schweiz in ein Asylland mit humanitärer Tradition? Warum bekamen jüdische Flüchtlinge im Zweiten Weltkrieg von Beamten und Militärs dennoch zu hören: «Wir haben euch nicht gerufen!» Und was bedeutete es, in der Nachkriegszeit als Arbeitskraft willkommen zu sein, weniger aber als Mensch?
Die Führung spürt dem Einfluss von Kriegen auf das Flucht- und Migrationsgeschehen seit dem Spätmittelalter nach und thematisiert dabei den «Ruf der Schweiz» in verschiedenen Perspektiven und Zusammenhängen.
Mit: Dr. Jonathan Pärli, Historiker, Universität Basel