Die Kontrolle komplexer Bewegungen ist von zentraler Bedeutung, wenn man im Sport erfolgreich sein will. Im Vortrag stellt Professor Ernst Hossner von der Universität Bern den aktuellen Stand der Motoriktheorie vor, die das koordinierte Zusammenspiel vom "Kopf" (der zentralen Kontrollarchitektur) mit dem "Körper" (den auf tieferen Ebenen angesiedelten Servomechanismen) beschreibt. Dabei nutzt die "Zentrale" gemäss neuerer Vorstellungen eine intern modellierte Welt für zuverlässige wie auch flexible Bewegungen. Diese Erkenntnisse haben grosse praktische Bedeutung, erlauben sie doch, sportliche Bewegungen besser zu lehren und lernen. Der Vortrag wird durch einen Einblick in die aktuelle Forschungstätigkeit abgerundet, bei welcher elaborierte Virtual-Reality-Technologien eingesetzt werden.
Referent: Prof. Ernst Hossner, Universität Bern
Dies ist eine gemeinsame Veranstaltung mit der Fachhochschule Nordwestschweiz