Mascha Madörin, geboren 1946 in Liestal, ist Ökonomin und Pionierin der feministischen Wirtschaftswissenschaft. Bekannt wurde sie unter anderem durch ihre Analysen zur unbezahlten Sorgearbeit und zur Bedeutung der Care-Ökonomie. Mit der Sorge- und Versorgungswirtschaft befasst sie sich seit rund 30 Jahren. Zudem engagierte sie sich früh gegen das südafrikanische Apartheid-Regime und untersuchte die Rolle der Schweiz im internationalen Finanzsystem. Nach ihrem Studium an der Universität Basel sowie Aufenthalten in Burundi und Mosambik verband sie ihre Forschung mit Arbeit bei Nichtregierungsorganisationen, unter anderem als Koordinatorin der Aktion Südafrika Boykott und bei der Aktion Finanzplatz Schweiz.
Marc Jenny ist Bassist mit Fokus auf improvisierte Musik, klangliche Exploration und kollektives Zusammenspiel. In seinem Spiel verbindet er rhythmische Präzision mit einer offenen, suchenden Klangsprache und bewegt sich zwischen tragenden Basslinien, texturalen Flächen und freier Improvisation. Er arbeitet in verschiedenen Formationen und Projekten und versteht den Bass nicht nur als Fundament, sondern als eigenständige Stimme im musikalischen Dialog. Neben seiner Konzerttätigkeit interessiert ihn besonders die Entwicklung von Musik aus dem Moment heraus –
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Mascha Madörin, geboren 1946 in Liestal, ist Ökonomin und Pionierin der feministischen Wirtschaftswissenschaft. Bekannt wurde sie unter anderem durch ihre Analysen zur unbezahlten Sorgearbeit und zur Bedeutung der Care-Ökonomie. Mit der Sorge- und Versorgungswirtschaft befasst sie sich seit rund 30 Jahren. Zudem engagierte sie sich früh gegen das südafrikanische Apartheid-Regime und untersuchte die Rolle der Schweiz im internationalen Finanzsystem. Nach ihrem Studium an der Universität Basel sowie Aufenthalten in Burundi und Mosambik verband sie ihre Forschung mit Arbeit bei Nichtregierungsorganisationen, unter anderem als Koordinatorin der Aktion Südafrika Boykott und bei der Aktion Finanzplatz Schweiz.
Marc Jenny ist Bassist mit Fokus auf improvisierte Musik, klangliche Exploration und kollektives Zusammenspiel. In seinem Spiel verbindet er rhythmische Präzision mit einer offenen, suchenden Klangsprache und bewegt sich zwischen tragenden Basslinien, texturalen Flächen und freier Improvisation. Er arbeitet in verschiedenen Formationen und Projekten und versteht den Bass nicht nur als Fundament, sondern als eigenständige Stimme im musikalischen Dialog. Neben seiner Konzerttätigkeit interessiert ihn besonders die Entwicklung von Musik aus dem Moment heraus – aufmerksam, reaktionsschnell und geprägt von der Dynamik gemeinsamer Improvisation.
Anschliessend Gelegenheit zum Austausch beim Apéro auf dem Kulturhof Hinter Musegg.
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