Klimawandel: Apokalypse oder dummes Geschwätz?
Wetter und Klima sind in aller Munde. Felix Blumer, langjähriger SRF-Meteorologe und heutiger Wetterbotschafter auf dem Säntis, analysiert den Klimawandel bei uns. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts hat die durchschnittliche globale Temperatur um 1,1 Grad zugenommen. Die Tendenz ist weiter steigend. Am stärksten ist der Temperaturanstieg in den hohen Breiten der Nordhalbkugel und in den Hochgebirgen der Erde zu spüren. Das hat zahlreiche Auswirkungen auf die globale Wirtschaft, aber auch auf die Politik. Gleichzeitig wird es speziell im Mittelmeerraum immer trockener, einem Ort wo jetzt schon Konflikte um die knappen Ressourcen schwelen. Auch auf die Schweiz hat der Temperaturanstieg Auswirkungen, primär auf den Tourismus, die Wasser- und Energiewirtschaft, aber auch auf die Landwirtschaft. Spricht man über Klimaveränderung müssen aber auch die Niederschlagsverhältnisse analysiert werden. Dabei geht es nicht nur um den Regen, sondern auch um Bodenverdichtung und Bodenversiegelung. Da sind auch wir in der Ostschweiz gefordert. Viel sinnvoller als eine vollständige Ausstiegsstrategie ist eine Anpassungsstrategie an die veränderten klimatischen Verhältnisse. – Fakt ist: Unser Planet wird die aktuelle Erwärmung problemlos überstehen, aber
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Klimawandel: Apokalypse oder dummes Geschwätz?
Wetter und Klima sind in aller Munde. Felix Blumer, langjähriger SRF-Meteorologe und heutiger Wetterbotschafter auf dem Säntis, analysiert den Klimawandel bei uns. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts hat die durchschnittliche globale Temperatur um 1,1 Grad zugenommen. Die Tendenz ist weiter steigend. Am stärksten ist der Temperaturanstieg in den hohen Breiten der Nordhalbkugel und in den Hochgebirgen der Erde zu spüren. Das hat zahlreiche Auswirkungen auf die globale Wirtschaft, aber auch auf die Politik. Gleichzeitig wird es speziell im Mittelmeerraum immer trockener, einem Ort wo jetzt schon Konflikte um die knappen Ressourcen schwelen. Auch auf die Schweiz hat der Temperaturanstieg Auswirkungen, primär auf den Tourismus, die Wasser- und Energiewirtschaft, aber auch auf die Landwirtschaft. Spricht man über Klimaveränderung müssen aber auch die Niederschlagsverhältnisse analysiert werden. Dabei geht es nicht nur um den Regen, sondern auch um Bodenverdichtung und Bodenversiegelung. Da sind auch wir in der Ostschweiz gefordert. Viel sinnvoller als eine vollständige Ausstiegsstrategie ist eine Anpassungsstrategie an die veränderten klimatischen Verhältnisse. – Fakt ist: Unser Planet wird die aktuelle Erwärmung problemlos überstehen, aber übersteht auch die Menschheit eine Erwärmung um mehr als 2 Grad?
Freie Platzwahl - keine nummerierten Plätze!
Türöffnung / Abendkasse: Ab 18.30 Uhr
inkl. Apéro nach der Veranstaltung
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