Pferde, Reiten, Kutschen und Fahren am Hof Max Emanuels – erleben Sie den spannenden Vortrag im Schloss Fürstenried mit Frau Dr. Magdalena Bayreuther am 26.07.2026 im Schloss Fürstenried
Kurfürst Maximilian II. Emanuel von Bayern zählt zu den schillerndsten Herrschergestalten des europäischen Barock. Durch seine Teilnahme an den Feldzügen gegen das Osmanische Reich inszenierte er sich erfolgreich als siegreicher Feldherr und Verteidiger des christlichen Europa. In Schlossanlagen, Gemälden und Festdekorationen ließ er sein Bild als „Türkensieger“ verbreiten und stellte sich zugleich in die Tradition antiker Helden wie Herkules, Mars oder Aeneas.
Weniger beachtet wurde bislang jedoch ein weiterer zentraler Bestandteil seiner Selbstdarstellung: die Rolle des Kurfürsten als Reiter und seine repräsentative Pferdehaltung. Pferde, Reitkunst und Kutschen gehörten um 1700 zu den wichtigsten Ausdrucksformen fürstlicher Macht, militärischer Tugend und höfischer Kultur. Enorme Summen wurden in Reit-, Jagd- und Kutschpferde, in kostbare Sättel und Geschirre, Galakutschen, spezialisiertes Hofpersonal und prächtige Stallbauten investiert – wie etwa in den „Schönen Stall“ von Schloss Lustheim in Schleißheim, der trotz seiner Funktion als Pferdestall zugleich ein aufwendig ausgestatteter
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Pferde, Reiten, Kutschen und Fahren am Hof Max Emanuels – erleben Sie den spannenden Vortrag im Schloss Fürstenried mit Frau Dr. Magdalena Bayreuther am 26.07.2026 im Schloss Fürstenried
Kurfürst Maximilian II. Emanuel von Bayern zählt zu den schillerndsten Herrschergestalten des europäischen Barock. Durch seine Teilnahme an den Feldzügen gegen das Osmanische Reich inszenierte er sich erfolgreich als siegreicher Feldherr und Verteidiger des christlichen Europa. In Schlossanlagen, Gemälden und Festdekorationen ließ er sein Bild als „Türkensieger“ verbreiten und stellte sich zugleich in die Tradition antiker Helden wie Herkules, Mars oder Aeneas.
Weniger beachtet wurde bislang jedoch ein weiterer zentraler Bestandteil seiner Selbstdarstellung: die Rolle des Kurfürsten als Reiter und seine repräsentative Pferdehaltung. Pferde, Reitkunst und Kutschen gehörten um 1700 zu den wichtigsten Ausdrucksformen fürstlicher Macht, militärischer Tugend und höfischer Kultur. Enorme Summen wurden in Reit-, Jagd- und Kutschpferde, in kostbare Sättel und Geschirre, Galakutschen, spezialisiertes Hofpersonal und prächtige Stallbauten investiert – wie etwa in den „Schönen Stall“ von Schloss Lustheim in Schleißheim, der trotz seiner Funktion als Pferdestall zugleich ein aufwendig ausgestatteter Repräsentationsraum war. Ungewöhnlich viele Reiterporträts und Reiterstatuen präsentieren Max Emanuel als souveränen Beherrscher von Pferd und Herrschaft gleichermaßen.
Anhand von Gemälden, Skulpturen, Architektur und erhaltenen Ausstattungsstücken eröffnet der Vortrag mit Frau Dr. Bayreuther neue Perspektiven auf die höfische Pferdekultur um 1700 und zeigt, wie eng Kriegerruhm, Reitkunst und repräsentativer Aufwand im Selbstbild des bayerischen Kurfürsten miteinander verbunden waren.
16:00 Uhr exklusive Schlossführung ( Einlass 15:45 Uhr )
17:30 Uhr Stehempfang
18:15 Uhr Vortrag
ca. 20:30 Uhr Ende der Veranstaltung
Wir wünschen Ihnen einen interessanten und angenehmen Abend im Schloss Fürtenried!
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