Bis 2032 sollen im Kanton Bern hunderte neue Pflegefachpersonen ausgebildet werden. Doch wie hält man diese Menschen im Beruf?
Denn viele Lernende und Berufseinsteigende steigen in den ersten zwei Jahren wieder aus – aus Überlastung, wegen schlechter Arbeitsbedingungen oder weil ihnen schlicht die Wertschätzung fehlt. Spitäler, Heime und Spitex-Dienste suchen derweil händeringend Personal. Wie könnte man dieses Problem angehen? Das wollen wir von unseren Talk-Gästen wissen:
Talk-Gäste:
Annina Bosshard ist junge Pflegefachfrau und arbeitet in einem Berner Spital. Sie setzt sich an vorderster Front für die Rechte der Pflegefachpersonen in Ausbildung ein und ist Co-Präsidentin der Swiss Nursing Students.
Céline Rüttimann ist Historikerin, Germanistin und Pflegefachfrau. Als Quereinsteigerin in den Pflegeberuf sieht sie die Vor- und Nachteile. Und hat soeben die ersten zwei Jahren, die die härtesten in diesem Beruf seien, überstanden.
Milena Daphinoff ist Mitte-Grossrätin aus Bern, in der kantonalen Gesundheits- und Sozialkommission und auch im Vorstand des Spitex-Verbands Kanton Bern
Matthias Laich ist Geschäftsleiter des Alters- und Pflegeheims Hofmatt in Uettligen. Was macht dieses Heim, damit Mitarbeitende gerne dort arbeiten und kein Personalmangel herrscht?
Moderation: «Hauptstadt»-Redaktorin Marina Bolzli