Always and forever – Strategien und Perspektiven zu Care
Symposium in der Alten Schmelze
Donnerstag 18.06.2026 und Freitag 19.06.2026
Strategien und Perspektiven zu Care– Wissenschaft und Kunst treffen aufeinander
Ein Projekt der GEDOK FrankfurtRheinMain e.V.in Kooperation mit dem Cornelia Goethe Centrum für Geschlechterforschung der Goetheuniversität Frankfurt (CGC) und dem Archiv Frau und Musik.
Mitten in der Ausstellung zu Always and forever – Strategien und Perspekti ven zu Care findet das Symposium in der Alten Schmelze statt. In vier The menschwerpunkten beleuchten aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und künstlerische Praxis verschiedene Aspekte von Care und bieten Raum für Aus einandersetzung, Erkenntnisgewinn und Austausch.
• Care und Demokratie: Demokratie braucht Sorge – Sorge braucht Demokratie Dr. Johanna Leinius, Wissenschaftliche Geschäftsführung des Cornelia Goethe Centrums für Geschlechterforschung der Goethe-Universität Frankfurt am Main, zusammen mit Iris Welker-Sturm, wortstellerin und Mitglied der GEDOK FrankfurtRheinMain
• Care in non-caring environments Céline Barry mit Razia Akbari und Yama Usmani (CCAA in EXiLe) Céline Barry, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Interdis ziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung der TU Berlin,
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Always and forever – Strategien und Perspektiven zu Care
Symposium in der Alten Schmelze
Donnerstag 18.06.2026 und Freitag 19.06.2026
Strategien und Perspektiven zu Care– Wissenschaft und Kunst treffen aufeinander
Ein Projekt der GEDOK FrankfurtRheinMain e.V.in Kooperation mit dem Cornelia Goethe Centrum für Geschlechterforschung der Goetheuniversität Frankfurt (CGC) und dem Archiv Frau und Musik.
Mitten in der Ausstellung zu Always and forever – Strategien und Perspekti ven zu Care findet das Symposium in der Alten Schmelze statt. In vier The menschwerpunkten beleuchten aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und künstlerische Praxis verschiedene Aspekte von Care und bieten Raum für Aus einandersetzung, Erkenntnisgewinn und Austausch.
• Care und Demokratie: Demokratie braucht Sorge – Sorge braucht Demokratie Dr. Johanna Leinius, Wissenschaftliche Geschäftsführung des Cornelia Goethe Centrums für Geschlechterforschung der Goethe-Universität Frankfurt am Main, zusammen mit Iris Welker-Sturm, wortstellerin und Mitglied der GEDOK FrankfurtRheinMain
• Care in non-caring environments Céline Barry mit Razia Akbari und Yama Usmani (CCAA in EXiLe) Céline Barry, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Interdis ziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung der TU Berlin, zusammen mit Razia Akbari, stellvertretende Programmdirektorin und Yama Usmani, stellvertretender Vorsitzender und Leiter der Verwaltung von CCAA in EXiLe (Center for Contemporary Arts Afghanistan in Exile e.V.)
• Becoming Parents: Elternschaft zwischen Realität und Sozialen Medien Viktoria Rösch, Soziologin an der Frankfurt University of Applied Sciences, zusammen mit Janine Bächle, Fotografin und Herausgeberin der Publika tion Becoming Parents
• Fürsorge als künstlerische Praxis Dr. Jessica Ullrich, Vertretungsprofessorin für Kunstwissenschaft und Ästhetik an der Kunstakademie Münster zusammen mit Jelena Rothermel, Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Koordinatorin des Archiv Frau und Musik
Always and forever ist Teil der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 und begleitet ebenfalls das 100-jährige Gründungsjubiläum der GEDOK durch Ida Dehmel 1926.
Always and forever – Strategien und Perspektiven zu Care in der Alten Schmelze wird ermöglicht durch die Unterstützung der Landesstiftung Miteinander in Hessen, dem Kulturamt Frankfurt am Main, dem Cornelia Goethe Centrum für Geschlechterforschung, dem Archiv Frau und Musik sowie der WDC 2026.
Weitere Informationen unter www.gedokfrankfurtrheinmain.de und auf instagram gedok_frankfurtrheinmain.
Programmablauf Symposium in der Alten Schmelze
Donnerstag 18.06.2026
Ankommen: 09:30 Uhr Begrüßung: 10:00 Uhr Beginn des Symposiums: 10:30 Uhr 10:30–12:30 Uhr
Panel 1 Care und Demokratie
Demokratie braucht Sorge – Sorge braucht Demokratie Interaktiver Vortrag von Dr. Johanna Leinius. Im Anschluss liest Iris Welker Sturm Auszüge aus „das unerhörte zwischen“ und „Überseh-Museum, sowie neuere Lyrik und Kurzprosa zum Thema „Care, Machtstrukturen und Demo kratie“. Fragen und Austausch mit dem Publikum.
Moderation: Dr. Sarah Mühlbacher, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Profes sur für Soziologie mit dem Schwerpunkt Familien- und Jugendsoziologie, In stitut für Soziologie, Goethe-Universität Frankfurt
Johanna Leinius ist Politikwissenschaftlerin und arbeitet als wissenschaftli che Geschäftsführerin des Cornelia Goethe Centrums für Geschlechterfor schung der Goethe-Universität Frankfurt. Sie arbeitet u.a. zu Intersektionalität, sozialen Bewegungen und Geschlechterverhältnissen in der Mehrfachkrise. Sie ist Ko-Sprecherin des hessischen Wissensnetzwerks „Gendering Democra tic Resilience: Geschlechterforschung als zentraler Beitrag zu einer (Re-)Vitali sierung von inklusiveren Demokratien“ (GeViDem).
Iris Welker-Sturm, Wortstellerin, stellt Worte zur Rede, wortwörtlich, bildhaft, be- und angreifbar in Textkonzerten, Ausstellungen und Schriftstücken. Neben zahlreichen Anthologiebeiträgen hat sie bisher zwei Gedichtbände und einen Roman veröffentlicht und mehrere Auszeichnungen und Preise erhalten. www.wortstellerin.de
Panel 2 (dt / en) Mittagspause: 12:30–14:00 Uhr Verpflegung mit leckerem Lunch von Betty Montarou / Fermentation Club und Kurzführung durch die Ausstellung
14:00–16:00 Uhr Panel 2 Care in non-caring environments
Panel von Dr. Céline Barry, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung Technische Universität Berlin. Razia Akbari und Yama Usmani, geben Einblicke in die Arbeit und Pro jekte des CCAA in EXiLe (Center for Contemporary Arts Afghanistan in EXiLe (CCAA). Austausch mit dem Publikum.
Moderation: Prof. Dr. Helma Lutz, emeritierte Professorin für Soziologie mit dem Schwerpunkt Frauen- und Geschlechterforschung, Institut für Soziologie, Goethe Universität Frankfurt
Céline Barry ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Interdiszipli näre Frauen- und Geschlechterforschung der TU Berlin und arbeitet an der Schnittstelle von Geschlecht, Dekolonisierung und Migration. Ihre soziologi sche Praxis Sie verbindet räumliche und kreative Methoden sowie afrikani sche und schwarze feministische Theorie und Praxis, um Wissensbestände aus Basisbewegungen und akademische Forschung in einen produktiven Dia log zu bringen. Sie ist Vorstandsmitglied des Migrationsrat Berlin e.V.
Center for Contemporary Arts Afghanistan in EXiLe e.V.
Das CCAA in EXiLe e.V. ist eine unabhängige, nichtstaatliche und gemeinnüt zige Kunst- und Kulturorganisation, die 2023 in Frankfurt am Main gegründet wurde. Die Gründungsgeschichte reicht bis zur Zeitschrift „Gahnama-e-Hu nar“ im Jahr 1999 zurück. Nach der Gründung des einzigen Zentrums für zeit genössische Kunst Afghanistans (CCAA) im Jahr 2004 richtete es 2006 das einzige afghanische Kunstzentrum für Frauen ein. Nach der Gründung des Studio of Contemporary Arts (SCA) und der Verlagerung der Aktivitäten an die Fakultät für Bildende Künste der Universität Kabul arbeitete das CCAA bis 2021 unter dem Dach des Ustad Breshna Art Center weiter. CCAA in EXiLe ist eine offene Plattform für kulturellen und künstlerischen Austausch und Zusammenarbeit; seine Hauptziele basieren auf der Förde rung von Individualität, Meinungsfreiheit, Kreativität und Gleichberechtigung durch zeitgenössische Kunst mit Schwerpunkt auf Jugendlichen und insbe sondere Frauen in Afghanistan und international. Durch das Projekt „Crossing the Distance“ schafft es künstlerische und kulturelle Verbindungen zwischen dem CCAA in EXiLe und zeitgenössischen Künstler*innen weltweit und för dert so ein Netzwerk, das die Zusammenarbeit und den Austausch vielfältiger Perspektiven in der Kunst unterstützt.
In einer Zeit zunehmender globaler Instabilität, erzwungener Migration und Unterdrückung tritt das CCAA in EXiLe als widerständige Kraft auf, die sich für künstlerische Freiheit und kulturellen Dialog einsetzt.
16:30 Uhr Apéro mit gabriele juvan
Double Care: Vorstellung der Sammlung k*innen Care bedeutet für gabriele juvan, sorgsam mit unseren künstlerischen Vorfah rinnen umzugehen. Diese Kolleg*innen aus der Mütter- und Großmüttergene ration haben zu Lebzeiten hochkarätige Arbeiten geschaffen und waren im Ausstellungsbetrieb präsent. Heute kennt sie oft niemand mehr. Im Rahmen des Symposiums stellt gabriele juvan in einem performativen Dia log die Sammlung k*innen vor, die Druckgrafik von Künstler*innen von 1910 bis Ende der 1980er Jahre zusammenträgt. Dies geschieht unter einem dop pelten Aspekt von Care: Als Kommunikationskünstlerin interessiert sie sich für Kolleg*innen, auf deren Fundament aufbauend wir heute arbeiten. Diese Künstler*innen wiederum setzten auch Care-Themen in ihren Arbeiten um, wie den Umgang mit dem eigenen Körper, mit Beziehungen zu Partner*innen, zur Umwelt oder zu ihren Kindern, was sich zwangsläufig aus ihrer Lebenssi tuation ergab. Die wachsende Sammlung umfasst inzwischen 66 Künstler*innen und über 200 Arbeiten. Einige wenige wie Hannah Höch oder Leonor Fini tauchen in den letzten Jahren wieder zunehmend im Ausstellungsbetrieb auf. Die meis ten anderen – darunter auch GEDOK-Mitglieder wie Marianne Rohland oder Paula Wimmer – kennt heute kaum jemand. Mit der Sammlung und ihrer Vor stellung verbindet gabriele juvan die Hoffnung, dass diese geschätzten, hoch wertig arbeitenden Kolleg*innen als Kollektiv eher überleben können als jede für sich allein
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