Wir freuen uns zu dieser Spezialvorstellung am 12. Oktober 2026 um 19.30 Uhr den Protagonisten Matthias Noser und den Regisseur Christoph Rahm begrüssen zu dürfen. Nach dem Film gibt es die Möglichkeit Fragen zu stellen.
Der Film gewährt einen tiefen Einblick in Matthias Nosers Leben: seine Leidenschaft für Musik und Kunst, seine chronische psychische Erkrankung und die unterschiedlichen Beziehungen, die ihn prägen. Seit seinem 15. Lebensjahr lebt Matthias mit einer paranoiden Schizophrenie, die sich in wiederkehrenden Psychosen äussert. Langjährige stationäre Aufenthalte prägten viele Jahre seines Lebens. In diesem Kontext lernte er Christoph Rahm, damals Psychiatriepfleger, heute Filmemacher, kennen. Aus der ersten Begegnung entstand — fernab institutioneller Rahmen und nach längerer Distanz — eine Freundschaft. Die verbindende Kraft zwischen beiden ist die gemeinsame Begeisterung für Kreativität und existenzielle Fragen. Kunst macht Begegnungen möglich, frei von Vorurteilen. Dieser Mikrokosmos wird im Dokumentarfilm ergänzt durch Familie, Therapeut:innen und Wegbegleiter:innen, die zu Wort kommen. Das Publikum taucht in die Musik-, Bild- und Gedankenwelt von Matthias ein. Sein Schaffen ist obsessiv, konsequent und ehrlich.