1957, Westdeutschland. Karl steht vor Gericht. Sein Verbrechen: Er liebt Männer.
Zwölf Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus wird ein homosexueller KZ-Überlebender erneut verfolgt. Während des Prozesses blickt Karl zurück auf seine Jugend, das Berlin der 1930er-Jahre und eine Vergangenheit im Dritten Reich, die ihn bis heute nicht loslässt.
The Pink List ist ein bewegendes englischsprachiges Solo-Musical über Liebe, Verlust, Überleben und den Kampf um Gerechtigkeit. Michael Trauffer verbindet Schauspiel, Gesang und eigens komponierte Musik zu einer persönlichen Geschichte, die ein lange verdrängtes Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte sichtbar macht.
Im Zentrum steht die sogenannte «Rosa Liste», eine Datensammlung der Strafverfolgungsbehörden, durch die schwule Männer erfasst und verfolgt wurden. Während viele Gesetze aus der NS-Zeit nach 1945 aufgehoben wurden, blieb die Kriminalisierung homosexueller Männer bestehen. Selbst KZ-Überlebende wurden erneut verurteilt und bestraft.
Nach erfolgreichen Gastspielen in Grossbritannien, Australien und den USA und zahlreichen Fünf-Sterne-Kritiken kommt The Pink List für eine einmalige Vorstellung in die Schweiz. Der Spielort hat für den in London lebenden Sempacher Michael Trauffer eine besondere Bedeutung: Er selbst besuchte
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1957, Westdeutschland. Karl steht vor Gericht. Sein Verbrechen: Er liebt Männer.
Zwölf Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus wird ein homosexueller KZ-Überlebender erneut verfolgt. Während des Prozesses blickt Karl zurück auf seine Jugend, das Berlin der 1930er-Jahre und eine Vergangenheit im Dritten Reich, die ihn bis heute nicht loslässt.
The Pink List ist ein bewegendes englischsprachiges Solo-Musical über Liebe, Verlust, Überleben und den Kampf um Gerechtigkeit. Michael Trauffer verbindet Schauspiel, Gesang und eigens komponierte Musik zu einer persönlichen Geschichte, die ein lange verdrängtes Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte sichtbar macht.
Im Zentrum steht die sogenannte «Rosa Liste», eine Datensammlung der Strafverfolgungsbehörden, durch die schwule Männer erfasst und verfolgt wurden. Während viele Gesetze aus der NS-Zeit nach 1945 aufgehoben wurden, blieb die Kriminalisierung homosexueller Männer bestehen. Selbst KZ-Überlebende wurden erneut verurteilt und bestraft.
Nach erfolgreichen Gastspielen in Grossbritannien, Australien und den USA und zahlreichen Fünf-Sterne-Kritiken kommt The Pink List für eine einmalige Vorstellung in die Schweiz. Der Spielort hat für den in London lebenden Sempacher Michael Trauffer eine besondere Bedeutung: Er selbst besuchte einst die Kantonsschule Sursee.
Ein Mann. Eine Stimme. Eine Geschichte, die nie vergessen werden darf.
Vorstellung in englischer Sprache.
Dauer: ca. 60 Minuten.
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