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KVI 2.0: Parlamentsdebatte & Engagement Zivilgesellschaft

KVI 2.0: Parlamentsdebatte & Engagement Zivilgesellschaft Käfigturm, Marktgasse 67, 3011 Bern Tickets
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Käfigturm, Bern (CH)

Konzernverantwortungsinitiative 2.0: Wo steht das Parlament und wie engagiert sich die Zivilgesellschaft?

Am 20. November 2020 stimmte die Schweiz über die Konzernverantwortungsinitiative (KVI) ab. Die Vorlage wurde von 50.7% der Stimmenden befürwortet, scheiterte aber am Ständemehr. 2025 wurde eine neue Initiative lanciert.

Wie bereits im ersten Anlauf, will auch diese KVI 2.0 Schweizer Firmen im Fall von Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden im Ausland zur Verantwortung ziehen. Dieses Mal jedoch weniger weitgehend und in Abstimmung mit den Gesetzen in der EU. Der Bundesrat hat daraufhin einen Gegenvorschlag präsentiert, wonach für sehr grosse Konzerne strengere Regeln gelten sollen.

2020 gab nicht nur das Ständemehr zu reden, sondern auch das Engagement von Zivilgesellschaft und Kirchen. So sprach sich unter anderem die Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS) klar für die Initiative aus, was ihr auch viel Kritik einbrachte. Sechs Jahre später legt die EKS ihren Fokus bewusst darauf, Raum für einen offenen Austausch zwischen politischen, zivilgesellschaftlichen und kirchlichen Akteuren zu schaffen.  

Welche Verantwortung tragen Schweizer Konzerne? Wie weit soll deren Haftung gehen? Ist dabei die im Vergleich zu 2020 veränderte Weltlage zu beachten? Ist der

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Konzernverantwortungsinitiative 2.0: Wo steht das Parlament und wie engagiert sich die Zivilgesellschaft?

Am 20. November 2020 stimmte die Schweiz über die Konzernverantwortungsinitiative (KVI) ab. Die Vorlage wurde von 50.7% der Stimmenden befürwortet, scheiterte aber am Ständemehr. 2025 wurde eine neue Initiative lanciert.

Wie bereits im ersten Anlauf, will auch diese KVI 2.0 Schweizer Firmen im Fall von Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden im Ausland zur Verantwortung ziehen. Dieses Mal jedoch weniger weitgehend und in Abstimmung mit den Gesetzen in der EU. Der Bundesrat hat daraufhin einen Gegenvorschlag präsentiert, wonach für sehr grosse Konzerne strengere Regeln gelten sollen.

2020 gab nicht nur das Ständemehr zu reden, sondern auch das Engagement von Zivilgesellschaft und Kirchen. So sprach sich unter anderem die Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS) klar für die Initiative aus, was ihr auch viel Kritik einbrachte. Sechs Jahre später legt die EKS ihren Fokus bewusst darauf, Raum für einen offenen Austausch zwischen politischen, zivilgesellschaftlichen und kirchlichen Akteuren zu schaffen.  

Welche Verantwortung tragen Schweizer Konzerne? Wie weit soll deren Haftung gehen? Ist dabei die im Vergleich zu 2020 veränderte Weltlage zu beachten? Ist der Gegenvorschlag des Bundesrates ein guter Kompromiss? Und: Welche Rolle sollen Kirchen, NGOs und andere Teile der Zivilgesellschaft in dieser Debatte einnehmen?

Diese und weitere Fragen diskutieren wir nach einem Inputreferat von David Zaugg, Beauftragter für Public Affairs der EKS gemeinsam mit:

Befürworter:innen:

  • Karolina Frischkopf, Direktorin HEKS und Mitglied Initiativkomitee
  • Marc Jost, EVP-Nationalrat und Mitglied Initiativkomitee

Gegener:innen:

  • Alexander Keberle, Leiter Standortpolitik und Mitglied der Geschäftsleitung bei economiesuisse
  • eine weitere Person

Moderation: Rafael von Matt, Bundeshausredaktor SRF

Diese Veranstaltung organisiert das Polit-Forum Bern in Zusammenarbeit mit einer seiner Trägerorganisationen, der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS). Die Debatte findet auf Deutsch statt und ist kostenlos.

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