Reproduktive Rechte bezeichnen Menschenrechte, die allen Menschen das Recht garantieren, frei, selbstbestimmt und ohne Diskriminierung über ihren Körper, ihre Sexualität und die Frage, ob, wann und wie viele Kinder sie bekommen möchten, zu entscheiden.
Das Schweizer Asylsystem setzt diesem Recht einige Hürden entgegen – sei es durch den unsichere Aufenthaltsstatus, aufwändige und viele Verschiebungen in unterschiedliche Unterkünfte oder schlicht durch das Fehlen von Privat- und Intimsphäre.
Kann reproduktive Gerechtigkeit mit den heutigen Asylstrukturen vereinbar gemacht werden? Wie sehen die unterschiedlichen Perspektiven auf die Problematik aus und wer trägt Verantwortung?
Diese und weitere Fragen werden diskutiert von:
- Sophie Guinard, Politische Sekretärin bei Solidarité sans frantières (Sosf)
- Céline Moser, Gesundheitsexpertin beim Staatssekretariat für Migration (SEM)
und weiteren Teilnehmenden.
Moderation: Edith Krähenbühl, Journalistin bei Hauptstadt - Neuer Berner Journalismus
Die Podiumsdiskussion findet als Finissage im Rahmen der Ausstellung Atlas der Reproduktion statt, welche vom mlab der Universität Bern, der Forschungsgruppe Sozial- und Kulturgeographie und dem HKB Institute of Design Research organisiert wurde.
Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt und ist kostenlos.