Nov
1
Sunday
Der Blick ins Innere von Kometen
Credits: Linus Stöckli/Universität Bern
Öffnungszeiten Museum: 11:00-16:00 Uhr
12:00 Uhr – Führung durch die Ausstellung des Swiss Space Museums
13:30 Uhr – Referat «Der Blick ins Innere von Kometen» von Dr. Linus Stöckli, Universität Bern
Kometen sind mehr als faszinierende Himmelskörper mit leuchtendem Schweif. Sie sind kosmische Zeitkapseln, die Material aus der Frühzeit unseres Sonnensystems bewahrt haben. Doch was verbirgt sich unter ihrer Oberfläche? Und wie lässt sich untersuchen, wie Eis und Gestein im Inneren eines Kometen miteinander verbunden sind? Am Sonntag, 1. November 2026, gibt Dr. Linus Stöckli von der Universität Bern im Swiss Space Museum Einblicke in das Forschungsprojekt SUBICE und zeigt, wie neue Messmethoden künftig einen Blick in das Innere von Kometen ermöglichen könnten.
Wie entstanden die Planeten? Und welche Prozesse führten vor rund 4,6 Milliarden Jahren zur Entstehung unseres Sonnensystems? Um Antworten auf diese Fragen zu finden, suchen Forschende nach Material, das seit dieser frühen Phase möglichst unverändert geblieben ist. Kometen sind dafür besonders wertvoll. Sie entstanden aus dem ursprünglichen Material des jungen Sonnensystems und verbringen den grössten Teil ihrer Zeit in den kalten, äusseren Regionen des Sonnensystems. Dort werden sie nur wenig durch die Wärme
...Öffnungszeiten Museum: 11:00-16:00 Uhr
12:00 Uhr – Führung durch die Ausstellung des Swiss Space Museums
13:30 Uhr – Referat «Der Blick ins Innere von Kometen» von Dr. Linus Stöckli, Universität Bern
Kometen sind mehr als faszinierende Himmelskörper mit leuchtendem Schweif. Sie sind kosmische Zeitkapseln, die Material aus der Frühzeit unseres Sonnensystems bewahrt haben. Doch was verbirgt sich unter ihrer Oberfläche? Und wie lässt sich untersuchen, wie Eis und Gestein im Inneren eines Kometen miteinander verbunden sind? Am Sonntag, 1. November 2026, gibt Dr. Linus Stöckli von der Universität Bern im Swiss Space Museum Einblicke in das Forschungsprojekt SUBICE und zeigt, wie neue Messmethoden künftig einen Blick in das Innere von Kometen ermöglichen könnten.
Wie entstanden die Planeten? Und welche Prozesse führten vor rund 4,6 Milliarden Jahren zur Entstehung unseres Sonnensystems? Um Antworten auf diese Fragen zu finden, suchen Forschende nach Material, das seit dieser frühen Phase möglichst unverändert geblieben ist. Kometen sind dafür besonders wertvoll. Sie entstanden aus dem ursprünglichen Material des jungen Sonnensystems und verbringen den grössten Teil ihrer Zeit in den kalten, äusseren Regionen des Sonnensystems. Dort werden sie nur wenig durch die Wärme der Sonne verändert. Ihre Zusammensetzung und ihr innerer Aufbau können deshalb wichtige Hinweise darauf liefern, wie die Prozesse abliefen, als sich sie Planeten gebildet haben.
Was steckt unter der Oberfläche?
Raumsonden haben in den vergangenen Jahrzehnten beeindruckende Einblicke in die Welt der Kometen ermöglicht. Kameras können ihre Oberflächen detailliert untersuchen, während Radarverfahren ein Stück weit ins Innere blicken können.
Doch beide Methoden haben Grenzen. Kameras erfassen vor allem die Oberfläche, während Radar zwar tiefer eindringen kann, innere Strukturen aber nur begrenzt auflösen kann.
Genau hier hat das Forschungsprojekt SUBICE angesetzt, über das Dr. Linus Stöckli von der Universität Bern am Sonntag, 1. November, in seinem Referat «Der Blick ins Innere von Kometen» im Swiss Space Museum berichten wird. Forschende der Universität Bern, der HES-SO und von Thales Alenia Space Switzerland haben untersucht, wie sich mit einer anderen Methode neue Informationen über das Innere eines Kometen gewinnen lassen.
Mit Terahertz-Strahlung in den Kometen hineinblicken
Der Schlüssel ist die sogenannte Terahertz-Spektroskopie. Vereinfacht gesagt nutzt diese Methode elektromagnetische Strahlung, um nicht nur die Oberfläche eines Materials zu untersuchen, sondern auch einige Zentimeter tief ins Innere zu blicken Strukturen darunter sichtbar zu machen. Besonders spannend: Die Methode soll auch ermöglichen, bestimmte chemische Bestandteile nachzuweisen.
Im Rahmen von SUBICE wurde dafür eine Versuchsanlage im Labor aufgebaut, mit der die extremen Bedingungen auf einem Kometen möglichst realitätsnah simuliert werden können. Mit künstlich hergestellten Materialien, die echtem Kometenmaterial ähneln, wurde getestet, wie tief die Messungen reichen, wie präzise sie sind und ob sich verborgene Strukturen oder bestimmte Stoffe erkennen lassen.
Forschung für zukünftige Kometenmissionen
Das langfristige Ziel geht dabei über die Untersuchung einer einzelnen Messmethode hinaus. Die Forschenden wollen die Grundlagen für ein Instrument schaffen, das eines Tages auf einer Kometenlandeeinheit zum Einsatz kommen könnte.
Eine solche Sonde könnte auf einem Kometen landen und mit einer Bohrvorrichtung direkt unter die Oberfläche vordringen. Dort könnte ein Instrument Messungen durchführen und Informationen über die Verteilung von Eis und Gestein gewinnen – also über Bereiche, die von einer Kamera niemals direkt gesehen werden können.
Damit könnte eine zukünftige Mission einen völlig neuen Blick auf Kometen ermöglichen: nicht nur auf ihre Oberfläche, sondern auf die verborgene Welt darunter.
ANREISE: Wir empfehlen die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr, da wir nur über sehr wenige Parkplätze verfügen (Beschriftung Bleuler Maschinenbau).
Mehr Infos zum Museum unter www.swissspacemuseum.ch
SMALL MUSEUM | BIG STORIES | INCREDIBLE ARTEFACTS
Programmänderungen vorbehalten
Event organiser
Swiss Space Museum Supporters Association
Please fill in the following fields.
Tickets
Sale ends on Sunday, 01.11.2026 16:00
Erwachsene | Adult
Cancellable up to 48 hours before the event starts
Kinder/Jugendliche von 6-18 | Kids/Teens 6-18
Prices incl. taxes
Tickets are also available at our Box offices.
Box offices
Liechtensteinische Post
Orell Füssli
SOB
Solothurn Tourismus
Tourism Rheinfelden
TourismusRegion Baden
Total: XX.XX CHF
Info
Location:
Swiss Space Museum, Trockenloostrasse 101, Regensdorf, CHEvent organiser
Der Blick ins Innere von Kometen is organised by:
Swiss Space Museum Supporters Association
Category: Science and technology