Damals war klar: Frauen gehören an den Herd. Der Alltag von Ehefrauen, Müttern und Hausherrinnen war geprägt von körperlich anstrengender Hausarbeit – ohne Strom, fliessendes Wasser oder moderne Hilfsmittel. Vom Sonnenaufgang bis spätabends wurde gekocht, genäht, eingemacht, versorgt und organisiert. Die Führung zeigt auf, wie Frauen vor über 100 Jahren mit Ausdauer und Einfallsreichtum das Familienleben meisterten.
Die Küche oder der Wäscheschrank galten dabei als Spiegel weiblicher Tugenden wie Fleiss, Ordnung und Reinlichkeit. Zeittypische Ratgeber wie «Heimchen am Herd» oder «das fleissige Hausmütterchen» unterstreichen das damalige Rollenverständnis.
Mit Katharina Ebneter, Archäologin
Freie Besichtigung von 13–16 Uhr
Es sind alle herzlich zu einem Besuch in der benachbarten Klosterkirche eingeladen.
Klosterkirche geöffnet: 13.30–17 Uhr / Kostenfreie Führung in der Klosterkirche: 15.30–16.30 Uhr