«Mein Gott, was wird bloss passieren, wenn auch ihr anfangt zu lügen? Wenn wir Menschen jetzt nicht mal mehr den Maschinen trauen können.» Aus «Beständige Begleiter»
Lorraine ist eine erfolgreiche Anwältin und am Tag ihres 60. Geburtstags sehr schlecht gelaunt. Ihre Ehe mit Conrad befindet sich gerade an einem Tiefpunkt und es gibt keinen Grund, etwas zu feiern. Darauf ist Jan60, der androide Hausmeister ihres Bürokomplexes nicht programmiert und er hat selbstverständlich alle Gratulationsaktionen aktiviert.
Gleichzeitig wurde IT-Techniker Winston von Andrea DeSantos gerufen, um ihr androides Dienstmädchen zu untersuchen und umzuprogrammieren. Das Problem: Die androide Hausangestellte soll eine emotionale Verbindung zu ihrem siebzehnjährigen Sohn aufgenommen haben. Winston steht vor einer technischen Herausforderung, die ihn unerwartet berührt. Da kann er jetzt seinem Freund Don, der ihn ständig telefonisch um Rat fragt, wie die Bauteile seines brandneuen Roboter Modells zusammenzusetzen sind, wirklich nicht helfen.
In einem humorvollen Geflecht von Sehnsüchten und Missverständnissen wirft Alan Ayckbourn in seinem aktuellen Stück einen lustigen Blick in die Zukunft: «Sind wir wirklich bereit für eine Begegnung mit einer anderen Spezies, die wir selbst erschaffen haben und die sich unweigerlich irgendwann als viel intelligenter erweisen wird als wir?»