Der Band «Nie ist alles gut» bringt zehn Erzählungen des Winterthurers Raffael Rihs. Einfühlsam beschreibt der Autor gestrandete menschliche Beziehungen oder zufällige Begegnungen, die in der Schwebe bleiben. Wie schon in seinem Romandebut «Die Flügel der Anderen» (Caracol, 2023) schaut auch in manchen dieser neuen Geschichten ein Stubenhocker, der Veränderungen in seiner ruhigen Existenz scheut, dem Leben anderer zu und lässt sich nur zögernd mit hineinziehen. Auch wenn da und dort Freundschaften sich anbahnen, eine Liebe möglich scheint, driften die Figuren bald wieder voneinander weg. In den neuen Texten berichtet jeweils ein Ich-Erzähler. Einige von ihnen machen überraschende Bekanntschaften: in der eigenen Wohnung, beim Warten im Bahnhofbuffet, im Nachtzug nach Wien, in einer Brasserie in Paris, der Stadt der Liebe, oder in einer alten Scheune, mit einem Zeugen der Geschichte. Rihs-Leser*innen erleben zudem in einer der Erzählungen eine Wiederbegegnung mit bekannten Figuren.
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In Zusammenarbeit mit dem Caracol Verlag.
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