Esma Kübra Uçar (geb. 1995 in Grenchen SO) ist in der Schweiz zwischen zwei Kulturen aufgewachsen. Schon früh übernahm sie Verantwortung, begleitete ihre Eltern durch Behördenwege und lernte, sich in einem komplexen System zurechtzufinden.
Trotz Migrationserfahrungen und einer Autoimmunerkrankung erlangte sie einen Bachelorabschluss. Heute arbeitet sie als Sozialarbeiterin und setzt sich mit Empathie und eigener Erfahrung für Menschen ein, die im System oft übersehen werden.
An diesem Nachmittag erzählt Esma von ihrem persönlichen Weg und liest ausgewählte Abschnitte aus ihrem Manuskript „Zwischen System und Schmerz“. Im Anschluss besteht Raum für offene Fragen und einen gemeinsamen Austausch.