Der Sommer steht vor der Tür – und vor mehr als 100 Jahren hieß das für jene, die es sich leisten konnten: „Auf in die Sommerfrische!“ Die Menschen nutzten die Gelegenheit, dem heißen und staubigen Wien zu entfliehen, und in der frischen Landluft und der herrlichen Natur schien das Glück vollkommen – oder etwa doch nicht?
Stefan Franke nimmt sein Publikum mit auf eine Reise in die vermeintlich gute alte Zeit. Kuriose Zeitungstexte aus vergangenen Tagen zeigen, dass der Landaufenthalt nicht immer ein Honiglecken war: Das Pendeln mit dem Busserlzug war beschwerlich, die Versorgung mit Nahrungsmitteln kompliziert und die Wiener Jugend galt als schlechtes Vorbild für die Kinder und Jugendlichen im Dorf.
Auch die Daheimgebliebenen hatten ihre Sorgen: Während Frau und Kinder am Land weilten, verbrachten die Männer als „Strohwitwer“ den Sommer in Wien – zwischen Arbeit, Wirtshaus und der einen oder anderen verbotenen Ablenkung.
Eine nostalgische, humorvolle und interessante Lesung für alle, die Sommer, Geschichte und eine Prise Gesellschaftssatire lieben. Am Klavier unterhält Katharina Litschauer mit charmanten Melodien.
Die Veranstaltung ist Teil der Lesereihe „Wiener Zeitreisen“, in der Stefan Franke kuriose Fundstücke aus historischen Zeitungen präsentiert. Dabei wirft er einen
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Der Sommer steht vor der Tür – und vor mehr als 100 Jahren hieß das für jene, die es sich leisten konnten: „Auf in die Sommerfrische!“ Die Menschen nutzten die Gelegenheit, dem heißen und staubigen Wien zu entfliehen, und in der frischen Landluft und der herrlichen Natur schien das Glück vollkommen – oder etwa doch nicht?
Stefan Franke nimmt sein Publikum mit auf eine Reise in die vermeintlich gute alte Zeit. Kuriose Zeitungstexte aus vergangenen Tagen zeigen, dass der Landaufenthalt nicht immer ein Honiglecken war: Das Pendeln mit dem Busserlzug war beschwerlich, die Versorgung mit Nahrungsmitteln kompliziert und die Wiener Jugend galt als schlechtes Vorbild für die Kinder und Jugendlichen im Dorf.
Auch die Daheimgebliebenen hatten ihre Sorgen: Während Frau und Kinder am Land weilten, verbrachten die Männer als „Strohwitwer“ den Sommer in Wien – zwischen Arbeit, Wirtshaus und der einen oder anderen verbotenen Ablenkung.
Eine nostalgische, humorvolle und interessante Lesung für alle, die Sommer, Geschichte und eine Prise Gesellschaftssatire lieben. Am Klavier unterhält Katharina Litschauer mit charmanten Melodien.
Die Veranstaltung ist Teil der Lesereihe „Wiener Zeitreisen“, in der Stefan Franke kuriose Fundstücke aus historischen Zeitungen präsentiert. Dabei wirft er einen humorvollen Blick auf den Alltag des Fin de Siècle und macht Stadtgeschichte durch die Sprache der damaligen Zeit unmittelbar erlebbar.
Stefan Franke „Sommerfrische – Urlaub anno dazumal“
Mi., 10.6.2026 · Café Korb · 19:00 (Einlass: ab 18:15)
Vorverkauf: 16,– € / ermäßigt € 10,– €
Abendkasse: 20,– € / ermäßigt 10,– €
Ermäßigung für unter 26-Jährige: Schüler, Studierende, Lehrlinge sowie Präsenz-/Zivildiener mit entsprechendem Ausweis.
Details & VVK: www.stefanfranke.at/lesung/2026-06-10/cafe-korb
Zur Person
Stefan Franke ist ausgebildeter Sprecher und Autor. Sein Buch „Ein bisserl schimpfen, ein bisserl räsonieren“ (Carl Ueberreuter Verlag) ist voll mit kuriosen Leser- und Beschwerdebriefe vom Beginn des 20. Jahrhunderts. Auf Instagram (instagram.com/liebe_anno_dazumal) und Facebook (facebook.com/stefanfranke.at) veröffentlicht er außerdem regelmäßig skurrile historische Kontaktanzeigen und andere Fundstücke aus alten Zeitungen.
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