Als der Protagonist dieses Debütromans durch den Wiener neunten Bezirk läuft, geschieht etwas Unerhörtes: Er kommt vom geraden Weg ab und folgt den mäandernden Schritten eines in Hermelin gehüllten Obdachlosen.
Als »Müssigsitzer« verbringt er fortan seine Zeit auf Bänken und mit Obdachlosen in der Stadt Wien und entwickelt eine regelrechte Philosophie des Sitzenbleibens.
Es sind poetische und melancholische Szenen - ein Buch, das auf unaufgeregte Art existenzielle Fragen anspricht, „..ein unfassbar wunderbares Buch. Jeder sollte es lesen - um wieder zu wissen, was Poesie ist.“ (SRF Literaturclub)
Eine Veranstaltung des Literaturhauses St. Gallen.