«Wahrscheinlich das lustigste, lauteste, aberwitzigste Stück von Max Frisch, eine spöttische, derbe Karikatur über ein Thema, das aktueller nicht sein könnte»
In dieser Tragikomödie über die atomare Bedrohung, den Absolutismus und den Rausch der Macht treten historische und gegenwärtige Figuren auf und treffen sich an einer irren Party zwischen den Zeiten. Ein chinesischer Kaiser will sich mit einer Mauer vor der Zukunft schützen. Romeo und Julia treten ebenso selbstverständlich auf wie Napoleon und Cleopatra. Ein Stummer wird als Stimme des Volkes behandelt und zum Tode verurteilt. Dabei ist das Stück, bei allem Irrsinn – wie man es von Max Frisch erwarten darf – schlau, zeitlos, politisch, doppelbödig. Und, ja: Es wird eine Polonaise geben.
Die Luzerner Spielleute sind seit über 90 Jahren bekannt für anspruchsvolles Amateurtheater – herausfordernd, hochwertig, leidenschaftlich.
Regie: Damiàn Dlaboha - Dramaturgie: Béla Rothenbühler - Szenographie: Jules Claude Gisler - Musik: Christov Rolla - Lichtdesign: Bruno Gisler - Maskenbild: Hanni Nievergelt
Spiel: Olivia Amrein, Colin Baltensweiler, Antonia Bucher, Luard Bunjakaj, Katja Christen, Jeanpi Flückiger, Donat Isufi, Dinah Knuchel, Norbert Metzler, Karin Schmid, Rolf Steffen, Rosmarie Strahberger, Lukas Studer, Zoe Simone von Arx, Guido Widmer, Chiara Zgraggen