Nabil Al Raee reist aus dem Westjordanland nach Europa, um ins Theater einzuladen. In Trapped in Hope greift er auf seine eigene Biografie und seine langjährige Arbeit als Leiter des Freedom Theatre zurück, um über die Lebensrealität des palästinensischen Volkes und dem Ringen nach Unabhängigkeit zu reflektieren. Die dokumentarische Theaterarbeit erzählt von Enteignung, Gewalt und den langfristigen Folgen von Besatzung.
Palästinenser*innen haben nicht das Privileg, hoffnungslos zu sein. Der Titel benennt ein zentrales Paradox des Lebens unter Besatzung: Hoffnung wird sowohl zur Notwendigkeit als auch zur Last – eine Kraft, die von einer Generation an die nächste weitergegeben wird und den Glauben aufrechterhält, dass Freiheit weiterhin möglich ist.
Mit grosser Sensibilität reflektiert das Stück hegemoniale Narrative der Unterdrückung: Wer darf sprechen, wer wird gehört und wer hat die Macht, die Geschichte zu gestalten? Zwischen persönlicher Erinnerung und politischer Analyse öffnet Trapped in Hope einen Raum, in dem individuelle Geschichte und kollektive Erfahrung untrennbar miteinander verbunden sind.
Gleichzeitig versteht sich die Performance als Plädoyer Kunst als Raum für Begegnung und Austausch.
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Nabil Al Raee reist aus dem Westjordanland nach Europa, um ins Theater einzuladen. In Trapped in Hope greift er auf seine eigene Biografie und seine langjährige Arbeit als Leiter des Freedom Theatre zurück, um über die Lebensrealität des palästinensischen Volkes und dem Ringen nach Unabhängigkeit zu reflektieren. Die dokumentarische Theaterarbeit erzählt von Enteignung, Gewalt und den langfristigen Folgen von Besatzung.
Palästinenser*innen haben nicht das Privileg, hoffnungslos zu sein. Der Titel benennt ein zentrales Paradox des Lebens unter Besatzung: Hoffnung wird sowohl zur Notwendigkeit als auch zur Last – eine Kraft, die von einer Generation an die nächste weitergegeben wird und den Glauben aufrechterhält, dass Freiheit weiterhin möglich ist.
Mit grosser Sensibilität reflektiert das Stück hegemoniale Narrative der Unterdrückung: Wer darf sprechen, wer wird gehört und wer hat die Macht, die Geschichte zu gestalten? Zwischen persönlicher Erinnerung und politischer Analyse öffnet Trapped in Hope einen Raum, in dem individuelle Geschichte und kollektive Erfahrung untrennbar miteinander verbunden sind.
Gleichzeitig versteht sich die Performance als Plädoyer Kunst als Raum für Begegnung und Austausch. Der Theaterabend, der als partizipative Begegnung zwischen dem palästinensischen Theatermacher und einem internationalen Publikum konzipiert ist, setzt auf Erzählen, Zuhören und das gemeinsame Aushalten von Widersprüchen.
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