MANN MIT MASKE Zum Politischen wird hier das Private Was trieb Hugo von Tschudi (1851-1911) an, dem Kunstverständnis des deutschen Kaisers zu widersprechen? Er hängte deutsche Historienmalerei ab und Kunst französischer Impressionisten auf. Ausgerechnet in der Sammlung der Nationalgalerie Berlin! Die bebilderte Lesung zeichnet den Wien-Schweizer Tschudi als faszinierende Persönlichkeit zwischen staatsdienstlicher Verantwortung und kompromisslosem Eintreten für künstlerische Freiheit. Die Texte stammen aus teilweise unveröffentlichten Briefen von Familienmitgliedern sowie von Cosima Wagner, Witwe des Komponisten und bedeutende Kulturmanagerin des 19. Jahrhunderts. Sie werden ergänzt durch Stimmen von Kunsthistorikern und Künstlern aus Tschudis Umfeld. Zusammen mit Musik von Zeitgenossen und Bildprojektionen einiger Werke von Rembrandt, Francisco de Goya, Caspar David Friedrich, Édouard Manet, Paul Cézanne, Max Liebermann und Vincent van Gogh entsteht ein lebhaftes Bild des legendären Museumsdirektors mit St. Galler und Glarner Wurzeln. Sprecher*innen Helmut Vogel lebt seit 1983 in Zürich, der Grund war ein Engagement am Theater am Neumarkt unter der Direktion von Peter Schweiger. Seit den 90er-Jahren arbeitet er als freier Schauspieler mit Ausflügen ins Regiefach, darunter...
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MANN MIT MASKE Zum Politischen wird hier das Private Was trieb Hugo von Tschudi (1851-1911) an, dem Kunstverständnis des deutschen Kaisers zu widersprechen? Er hängte deutsche Historienmalerei ab und Kunst französischer Impressionisten auf. Ausgerechnet in der Sammlung der Nationalgalerie Berlin! Die bebilderte Lesung zeichnet den Wien-Schweizer Tschudi als faszinierende Persönlichkeit zwischen staatsdienstlicher Verantwortung und kompromisslosem Eintreten für künstlerische Freiheit. Die Texte stammen aus teilweise unveröffentlichten Briefen von Familienmitgliedern sowie von Cosima Wagner, Witwe des Komponisten und bedeutende Kulturmanagerin des 19. Jahrhunderts. Sie werden ergänzt durch Stimmen von Kunsthistorikern und Künstlern aus Tschudis Umfeld. Zusammen mit Musik von Zeitgenossen und Bildprojektionen einiger Werke von Rembrandt, Francisco de Goya, Caspar David Friedrich, Édouard Manet, Paul Cézanne, Max Liebermann und Vincent van Gogh entsteht ein lebhaftes Bild des legendären Museumsdirektors mit St. Galler und Glarner Wurzeln. Sprecher*innen Helmut Vogel lebt seit 1983 in Zürich, der Grund war ein Engagement am Theater am Neumarkt unter der Direktion von Peter Schweiger. Seit den 90er-Jahren arbeitet er als freier Schauspieler mit Ausflügen ins Regiefach, darunter mehrheitlich musikalische Produktionen vornehmlich in der deutschsprachigen Schweiz und Österreich. Laura Lienhard (geb. 1983, Schaffhausen) studierte Deutsche Philologie und Kulturanthropologie an der Universität Basel und Theater an der École Internationale de Théâtre Jacques Lecoq in Paris. Sie arbeitet als Schauspielerin, Performerin und Sprecherin in Deutsch, Italienisch und Französisch. Helmut Vogel, Laura Lienhard - Stimme * Christoph Steiner - Brieftranskriptionen, Text-. Bild-, Musikauswahl
VORVERKAUF www.eventfrog.ch
RESERVATION office@alte-fabrik.ch / Tel. 055 225 74 74
PREISE CHF 20 / CHF 15 (AHV/IV) / CHF 10 (Studierende, Jugendliche unter 16, KulturLegi) Foto Credit: © C.J. van Dühren, Berlin 1902 / © US National Archives & Records Administration
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