Veranstalter: Reformierte Kirche zur Einweihung des neuen Flügels
Den Auftakt macht die leidenschaftliche und kraftvolle Sonate für Violine und Klavier op.
18 von Richard Strauss. Kaum 23 Jahre alt, entfaltet Strauss hier bereits eine Musik voller
Dramatik, Farbenreichtum und jugendlicher Kühnheit. Inmitten lyrischer Passagen brodelt
es – dieses Werk ist ein früher Ausblick auf die orchestralen Dramen, die später noch folgen
sollten.
Es folgt Edward Elgars Sonate für Violine und Klavier. Entstanden im Jahr 1918, zeigt sie
einen melancholischen, beinahe elegischen Elgar – komponierend im Schatten des Ersten
Weltkriegs. Die Musik trägt Zartheit und Rückzug in sich, aber auch innige Wärme und eine
stille Hoffnung.
Den Abschluss bildet das brillante "Thème original varié" von Henryk Wieniawski – ein
funkelndes Kleinod des Violinrepertoires. Hier darf das Instrument singen, tanzen und
glänzen. Wieniawski vereint technische Virtuosität mit romantischer Eleganz – ein wahres
Schau-Stück, der das Publikum restlos mitreisst.
Programm
Richard Strauss (1864–1949)
Sonate für Violine und Klavier in Es-Dur, op. 18 (1887)
- Allegro, ma non troppo
- Andante cantabile (Improvisation)
- Finale: Andante – Allegro
Edward Elgar (1857–1934)
Sonate für
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Veranstalter: Reformierte Kirche zur Einweihung des neuen Flügels
Den Auftakt macht die leidenschaftliche und kraftvolle Sonate für Violine und Klavier op.
18 von Richard Strauss. Kaum 23 Jahre alt, entfaltet Strauss hier bereits eine Musik voller
Dramatik, Farbenreichtum und jugendlicher Kühnheit. Inmitten lyrischer Passagen brodelt
es – dieses Werk ist ein früher Ausblick auf die orchestralen Dramen, die später noch folgen
sollten.
Es folgt Edward Elgars Sonate für Violine und Klavier. Entstanden im Jahr 1918, zeigt sie
einen melancholischen, beinahe elegischen Elgar – komponierend im Schatten des Ersten
Weltkriegs. Die Musik trägt Zartheit und Rückzug in sich, aber auch innige Wärme und eine
stille Hoffnung.
Den Abschluss bildet das brillante "Thème original varié" von Henryk Wieniawski – ein
funkelndes Kleinod des Violinrepertoires. Hier darf das Instrument singen, tanzen und
glänzen. Wieniawski vereint technische Virtuosität mit romantischer Eleganz – ein wahres
Schau-Stück, der das Publikum restlos mitreisst.
Programm
Richard Strauss (1864–1949)
Sonate für Violine und Klavier in Es-Dur, op. 18 (1887)
- Allegro, ma non troppo
- Andante cantabile (Improvisation)
- Finale: Andante – Allegro
Edward Elgar (1857–1934)
Sonate für Violine und Klavier in e-Moll, op. 82 (1918)
- Allegro
- Romance: Andante
- Allegro non troppo
Henryk Wieniawski (1835–1880)
Thema original mit Variationen für Violine und Klavier, op. 15 (1854)
Die Musiker
Seit 2017 begeistern Sergio Marrini und Assel Abilseitova als Duo ihr
Publikum in der Schweiz und darüber hinaus. Ihr Repertoire vereint
grosse Meisterwerke der Klassik und Romantik mit feinfühligen
Entdeckungen aus weniger bekannten Werken – bis hin zu
zeitgenössischer Musik voller Farbe und Charakter.
Sergio Marrini ist ein italienischer Violinist, der bald seit 20 Jahren in Basel lebt. Er gewann
bereits in jungen Jahren den Internationalen Wettbewerb „A. Postacchini“ in Fermo und
studierte u.a. bei Salvatore Accardo, Giacobbe Stevanato und Adelina Oprean. Er schloss
seine Studien an der Hochschule für Musik Basel mit Auszeichnung ab und verfügt über
Diplome in Violine und Viola. Konzerttätigkeit als Solist, Kammer- und Orchestermusiker
führten ihn in zahlreiche Länder Europas sowie nach Russland, Argentinien und Brasilien.
Besonders schätzt er das klassisch-romantische Repertoire des deutschsprachigen Raums
und tritt sowohl auf modernen als auch historischen Instrumenten auf.
Assel Abilseitova ist eine international konzertierende Pianistin aus Kasachstan. Bereits im
Alter von 11 Jahren gewann sie ihren ersten nationalen Wettbewerb. Sie studierte an der
Royal Academy of Music in London bei Ian Fountain und schloss mit dem „Thomas
Jenning’s Exhibition Prize“ ab. Es folgte ein Masterstudium bei Filippo Gamba an der
Hochschule für Musik in Basel. Heute lebt sie in Wallisellen, unterrichtet am
Musikkonservatorium Zürich und tritt regelmässig als Solistin und Kammermusikerin in der
Schweiz und in Kasachstan auf.
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