Elon Musk will (irgendwie) die Menschheit retten, Peter Thiel finanziert Politiker, die seine Fieberträume verwirklichen sollen, Marc Andreessen glaubt, Technologie werde alle Probleme der Gegenwart lösen, und Sam Altman glaubt, er könne mit KI eine bessere Welt erschaffen.
Die seltsamen Weltanschauungen einiger sehr reicher Männer dominieren zunehmend die globale Politik. Tech-Milliardäre regieren längst mit. Adrian Daub beobachtet dieses Milieu seit Jahren aus nächster Nähe. Als Literaturwissenschaftler an der Stanford University, mitten im Silicon Valley, hat er sich angewöhnt, die Ideen dieser Männer ernst zu nehmen – nicht weil sie gut sind, sondern weil sie oft grosse Konsequenzen haben.
In seinem neuen Buch «Was das Valley herrschen nennt» fragt er: Wie denken diese Menschen über Macht und Herrschaft? Was treibt sie an? Und was hat ihre Mischung aus Techno-Utopismus und Männlichkeitsfantasien mit dem Zustand der amerikanischen Demokratie zu tun?
Republik-Journalist Elia Blülle spricht mit ihm über sein Buch und seine Recherchen.
Adrian Daub, geboren 1980 in Köln, ist Professor für vergleichende Literaturwissenschaft an der Stanford University. Er ist Autor der beiden Bücher «Cancel Culture Transfer» und «Was das Valley denken nennt». Zusammen mit der Guardian-Kolumnistin
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Elon Musk will (irgendwie) die Menschheit retten, Peter Thiel finanziert Politiker, die seine Fieberträume verwirklichen sollen, Marc Andreessen glaubt, Technologie werde alle Probleme der Gegenwart lösen, und Sam Altman glaubt, er könne mit KI eine bessere Welt erschaffen.
Die seltsamen Weltanschauungen einiger sehr reicher Männer dominieren zunehmend die globale Politik. Tech-Milliardäre regieren längst mit. Adrian Daub beobachtet dieses Milieu seit Jahren aus nächster Nähe. Als Literaturwissenschaftler an der Stanford University, mitten im Silicon Valley, hat er sich angewöhnt, die Ideen dieser Männer ernst zu nehmen – nicht weil sie gut sind, sondern weil sie oft grosse Konsequenzen haben.
In seinem neuen Buch «Was das Valley herrschen nennt» fragt er: Wie denken diese Menschen über Macht und Herrschaft? Was treibt sie an? Und was hat ihre Mischung aus Techno-Utopismus und Männlichkeitsfantasien mit dem Zustand der amerikanischen Demokratie zu tun?
Republik-Journalist Elia Blülle spricht mit ihm über sein Buch und seine Recherchen.
Adrian Daub, geboren 1980 in Köln, ist Professor für vergleichende Literaturwissenschaft an der Stanford University. Er ist Autor der beiden Bücher «Cancel Culture Transfer» und «Was das Valley denken nennt». Zusammen mit der Guardian-Kolumnistin Moira Donegan führt er den Podcast «In Bed With The Right», in dem sie die Geschichte rechter Vorstellungen über Gender und Sexualität beleuchten – und zeigen, wie sie unser Leben prägen.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Zentrum Künste und Kulturtheorie (ZKK) statt, einem wissenschaftlich-künstlerischen Netzwerk der Universität Zürich und der Zürcher Hochschule der Künste.
Programm
19.00 Uhr Türöffnung
19.30 Uhr Beginn des Gesprächs
ca. 21.15 Uhr Abschluss
Wir freuen uns auf Sie!
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