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Sep

20

Sonntag

A River Runs Through It

A River Runs Through It Filmpodium Tickets
-
Filmpodium, Zürich, CH
English review

Die gegensätzlichen Brüder Norman und Paul wachsen im ländlich-idyllischen Montana als Söhne eines presbyterianischen Pfarrers auf, der zwischen Religion und der anmutigen, naturnahen Kunst des Fliegenfischens keinen Unterschied macht. Der besonnene Norman zieht weg, um Literatur zu studieren, während der rebellische Paul in Montana sein Glück als Journalist versucht und sich in gefährliche Händel verstrickt. In dieser bildstarken Adaption der autobiografischen Novelle von Norman Maclean brillieren Tom Skerritt, Craig Sheffer und – in einer frühen Rolle – Brad Pitt.
«Nach dem für unverfilmbar gehaltenen 630-seitigen Roman ‹The Milagro Beanfield War› von John Nichols hat Redford sich nun diesen poetischen Entwurf von Norman Maclean ausgesucht, um daraus einen Film zu machen. Die eine Vorlage ist eine sozialkritisch akzentuierte Klage über die verlorene Begabung des Menschen, mit Heiligen und Engeln zu sprechen, die andere eine Wiederentdeckung der Stimmen, die aus dem Innern kommen. Was sie – bei aller thematischen Verschiedenheit – eint, ist die Tatsache, dass beide sehr irdische Stoffe sind, deren Bedeutung jedoch in der Spiritualität liegt, mit der sie empfunden und erzählt sind. Redford scheint nicht davor zurückzuschrecken, sich auf die scheinbare Unmodernität...

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English review

Die gegensätzlichen Brüder Norman und Paul wachsen im ländlich-idyllischen Montana als Söhne eines presbyterianischen Pfarrers auf, der zwischen Religion und der anmutigen, naturnahen Kunst des Fliegenfischens keinen Unterschied macht. Der besonnene Norman zieht weg, um Literatur zu studieren, während der rebellische Paul in Montana sein Glück als Journalist versucht und sich in gefährliche Händel verstrickt. In dieser bildstarken Adaption der autobiografischen Novelle von Norman Maclean brillieren Tom Skerritt, Craig Sheffer und – in einer frühen Rolle – Brad Pitt.
«Nach dem für unverfilmbar gehaltenen 630-seitigen Roman ‹The Milagro Beanfield War› von John Nichols hat Redford sich nun diesen poetischen Entwurf von Norman Maclean ausgesucht, um daraus einen Film zu machen. Die eine Vorlage ist eine sozialkritisch akzentuierte Klage über die verlorene Begabung des Menschen, mit Heiligen und Engeln zu sprechen, die andere eine Wiederentdeckung der Stimmen, die aus dem Innern kommen. Was sie – bei aller thematischen Verschiedenheit – eint, ist die Tatsache, dass beide sehr irdische Stoffe sind, deren Bedeutung jedoch in der Spiritualität liegt, mit der sie empfunden und erzählt sind. Redford scheint nicht davor zurückzuschrecken, sich auf die scheinbare Unmodernität solcher Geschichten einzulassen, vielleicht weil er erkannt hat, dass das in materieller Gier und politischer Ratlosigkeit orientierungslos gewordene Land seiner Väter nichts dringender braucht als den Blick nach innen. (Franz Everschor, filmdienst.de) Robert Redford
Die Kritik hatte oft Mühe, Robert Redford ernst zu nehmen: Wer so gut aussah, war zum Hollywoodstar bestimmt und musste deswegen nichts können. Bei genauerem Hinsehen allerdings hat es sich Redford bei der Rollenwahl keineswegs immer einfach gemacht und oft schillernde, nicht nur heldenhafte Figuren verkörpert. Früh wurde auch sein politisches Engagement spürbar, erst recht, als er hinter die Kamera trat. Unsere Retrospektive konzentriert sich auf die ersten vier Jahrzehnte seiner Karriere.

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Die gegensätzlichen Brüder Norman und Paul wachsen im ländlich-idyllischen Montana als Söhne eines presbyterianischen Pfarrers auf, der zwischen Religion und der anmutigen, naturnahen Kunst des Fliegenfischens keinen Unterschied macht. Der besonnene Norman zieht weg, um Literatur zu studieren, während der rebellische Paul in Montana sein Glück als Journalist versucht und sich in gefährliche Händel verstrickt. In dieser bildstarken Adaption der autobiografischen Novelle von Norman Maclean brillieren Tom Skerritt, Craig Sheffer und – in einer frühen Rolle – Brad Pitt.
«Nach dem für unverfilmbar gehaltenen 630-seitigen Roman ‹The Milagro Beanfield War› von John Nichols hat Redford sich nun diesen poetischen Entwurf von Norman Maclean ausgesucht, um daraus einen Film zu machen. Die eine Vorlage ist eine sozialkritisch akzentuierte Klage über die verlorene Begabung des Menschen, mit Heiligen und Engeln zu sprechen, die andere eine Wiederentdeckung der Stimmen, die aus dem Innern kommen. Was sie – bei aller thematischen Verschiedenheit – eint, ist die Tatsache, dass beide sehr irdische Stoffe sind, deren Bedeutung jedoch in der Spiritualität liegt, mit der sie empfunden und erzählt sind. Redford scheint nicht davor zurückzuschrecken, sich auf die scheinbare Unmodernität solcher Geschichten einzulassen, vielleicht weil er erkannt hat, dass das in materieller Gier und politischer Ratlosigkeit orientierungslos gewordene Land seiner Väter nichts dringender braucht als den Blick nach innen. (Franz Everschor, filmdienst.de) Regie: Robert Redford
Drehbuch: Richard Friedenberg
Autor: Norman Maclean
Kamera: Philippe Rousselot
Musik: Mark Isham
Schnitt: Robert Estrin, Lynzee Klingman
Besetzung: Craig Sheffer (Norman Maclean), Brad Pitt (Paul Maclean), Tom Skerritt (Reverend Maclean), Brenda Blethyn (Mrs. Maclean), Emily Lloyd (Jessie Burns), Edie McClurg (Mrs. Burns), Stephen Shellen (Neal Burns), Vann Gravage (Paul als Junge)

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Total: XX.XX CHF

Infos

Ort:

Filmpodium, Nüschelerstrasse 11, Zürich, CH

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