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Jul

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Freitag

La bûche

La bûche Filmpodium Tickets
-
Filmpodium, Zürich, CH
La comédie
Die Komödie war in Frankreich während rund sieben Jahrzehnten reine Männersache. Erst 1969 fand sich in Nelly Kaplan und ihrem frechen Erstling La fiancée du pirate eine Erbin von Alice Guy-Blaché, die als Pionierin bereits um das Jahr 1900 Komödien gedreht hatte. Ab den 1980er-Jahren waren es dann vor allem Schauspielerinnen wie Josiane Balasko, Julie Delpy, Valérie Lemercier, Noémie Lvovsky oder Anne Le Ny, die sich dem Inszenieren von Komödien zuwandten, aber auch erfahrene Drehbuchautorinnen wie Agnès Jaoui und Danièle Thompson widmeten sich der «comédie au féminin».

«Weihnachten, dieses herrliche und gefährliche Fest, läutet die Stunde der Wahrheit für drei Schwestern ein: Louba, die Sängerin, Sonia, die Bürgerliche, Milla, die Rebellin. Auch für ihre Eltern, Stanislas, Zigeunergeiger im Ruhestand, und Yvette, frisch gebackene Witwe ihres zweiten Ehemannes.» (allociné.fr)
«Ein kleines Wunder: ein Weihnachtsfilm, der Sie nicht mit Verdauungsstörungen, hämmernden Kopfschmerzen oder kariösen Zähnen zurücklässt. (…) Jeder in dem Film hat ein Geheimnis, aber anstatt auf ein melodramatisches Überraschungsende hinzuarbeiten, streut Danièle Thompson diskrete Hinweise in ihre Geschichte und lädt uns ein, die Dinge selbst herauszufinden. Sie ist sich klugerweise auch...

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La comédie
Die Komödie war in Frankreich während rund sieben Jahrzehnten reine Männersache. Erst 1969 fand sich in Nelly Kaplan und ihrem frechen Erstling La fiancée du pirate eine Erbin von Alice Guy-Blaché, die als Pionierin bereits um das Jahr 1900 Komödien gedreht hatte. Ab den 1980er-Jahren waren es dann vor allem Schauspielerinnen wie Josiane Balasko, Julie Delpy, Valérie Lemercier, Noémie Lvovsky oder Anne Le Ny, die sich dem Inszenieren von Komödien zuwandten, aber auch erfahrene Drehbuchautorinnen wie Agnès Jaoui und Danièle Thompson widmeten sich der «comédie au féminin».

«Weihnachten, dieses herrliche und gefährliche Fest, läutet die Stunde der Wahrheit für drei Schwestern ein: Louba, die Sängerin, Sonia, die Bürgerliche, Milla, die Rebellin. Auch für ihre Eltern, Stanislas, Zigeunergeiger im Ruhestand, und Yvette, frisch gebackene Witwe ihres zweiten Ehemannes.» (allociné.fr)
«Ein kleines Wunder: ein Weihnachtsfilm, der Sie nicht mit Verdauungsstörungen, hämmernden Kopfschmerzen oder kariösen Zähnen zurücklässt. (…) Jeder in dem Film hat ein Geheimnis, aber anstatt auf ein melodramatisches Überraschungsende hinzuarbeiten, streut Danièle Thompson diskrete Hinweise in ihre Geschichte und lädt uns ein, die Dinge selbst herauszufinden. Sie ist sich klugerweise auch bewusst, dass Familienmitglieder die Geheimnisse der anderen oft nicht durch grosse Konfrontationen, sondern durch Ahnungen, Klatsch und Vermutungen entdecken. (…) Erstaunlicherweise wirkt La bûche, sosehr der Film auch mit dem Zimmern und Entzweien von Ehen und Freundschaften beschäftigt ist, niemals hektisch oder überfrachtet. Er entspinnt sich mit dem Schwung und der Klarheit eines sorgfältig komponierten und leidenschaftlich gespielten Musikstücks.» (A. O. Scott, The New York Times, 17.11.2000)

Danièle Thompson (*1942) wurde durch ihre Komödien-Drehbücher bekannt – insbesondere für ihren Vater Gérard Oury, für den sie u. a. La grande vadrouille oder Les aventures de Rabbi Jacob schrieb. Als Autorin hat sie auch ernste Stoffe bearbeitet (La reine Margot), als Regisseurin aber hat sie den Komödien den Vorrang gegeben. Wie schon in ihren früheren Drehbüchern, etwa für Jean-Charles Tacchellas Cousin, Cousine (1975), für das sie 1977 für den Oscar für das beste Drehbuch nominiert wurde, stehen meist die Familie und ihre Funktionsstörungen im Mittelpunkt. La bûche ist ihr Erstling als Regisseurin. Regie: Danièle Thompson
Drehbuch: Danièle Thompson, Christopher Thompson
Kamera: Robert Fraisse
Musik: Michel Legrand
Schnitt: Emmanuelle Castro
Besetzung: Sabine Azéma (Louba), Emmanuelle Béart (Sonia), Charlotte Gainsbourg (Milla), Claude Rich (Stanislas Roman), Françoise Fabian (Yvette), Jean-Pierre Darroussin (Gilbert), Isabelle Carré (Annabelle), Samuel Labarthe (Pierre), Françoise Brion (Janine), Christopher Thompson (Joseph), Hélène Fillières (Véronique), Marie de Villepin (Marie)

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Total: XX.XX CHF

Ausverkauft

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Ort:

Filmpodium, Nüschelerstrasse 11, Zürich, CH

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