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Filmpodium, Zürich, CH
La comédie
Die Komödie war in Frankreich während rund sieben Jahrzehnten reine Männersache. Erst 1969 fand sich in Nelly Kaplan und ihrem frechen Erstling La fiancée du pirate eine Erbin von Alice Guy-Blaché, die als Pionierin bereits um das Jahr 1900 Komödien gedreht hatte. Ab den 1980er-Jahren waren es dann vor allem Schauspielerinnen wie Josiane Balasko, Julie Delpy, Valérie Lemercier, Noémie Lvovsky oder Anne Le Ny, die sich dem Inszenieren von Komödien zuwandten, aber auch erfahrene Drehbuchautorinnen wie Agnès Jaoui und Danièle Thompson widmeten sich der «comédie au féminin».

Während eines Urlaubs mit ein paar Freundinnen in Südfrankreich verliebt sich die leicht neurotische Pariser Modefachfrau Violette in den gutmütigen Informatiker Jean-René vom Land. Als Jean-René jedoch nach Paris umzieht, sieht Violettes 19-jähriger Sohn Lolo seine Komfortzone im «Hotel Mama» bedroht.
«Vom charmanten Lächeln des freundlichen Jungen sollte man sich nicht täuschen lassen: Hinter der netten Fassade steckt ein kleiner Teufel, der höchst eifersüchtig darüber wacht, dass die Mama keinen neuen Lover ins Haus bringt. (…) Die Mischung aus Situationskomik und selbstironischer Satire gelingt umso besser, als die Chemie zwischen dem Schauspiel-Trio spürbar stimmig ausfällt. Julie Delpy agiert...

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La comédie
Die Komödie war in Frankreich während rund sieben Jahrzehnten reine Männersache. Erst 1969 fand sich in Nelly Kaplan und ihrem frechen Erstling La fiancée du pirate eine Erbin von Alice Guy-Blaché, die als Pionierin bereits um das Jahr 1900 Komödien gedreht hatte. Ab den 1980er-Jahren waren es dann vor allem Schauspielerinnen wie Josiane Balasko, Julie Delpy, Valérie Lemercier, Noémie Lvovsky oder Anne Le Ny, die sich dem Inszenieren von Komödien zuwandten, aber auch erfahrene Drehbuchautorinnen wie Agnès Jaoui und Danièle Thompson widmeten sich der «comédie au féminin».

Während eines Urlaubs mit ein paar Freundinnen in Südfrankreich verliebt sich die leicht neurotische Pariser Modefachfrau Violette in den gutmütigen Informatiker Jean-René vom Land. Als Jean-René jedoch nach Paris umzieht, sieht Violettes 19-jähriger Sohn Lolo seine Komfortzone im «Hotel Mama» bedroht.
«Vom charmanten Lächeln des freundlichen Jungen sollte man sich nicht täuschen lassen: Hinter der netten Fassade steckt ein kleiner Teufel, der höchst eifersüchtig darüber wacht, dass die Mama keinen neuen Lover ins Haus bringt. (…) Die Mischung aus Situationskomik und selbstironischer Satire gelingt umso besser, als die Chemie zwischen dem Schauspiel-Trio spürbar stimmig ausfällt. Julie Delpy agiert sichtlich entspannt zwischen Danny Boon als sympathischem Tollpatsch und Newcomer Vincent Lacoste als postpubertärem Psychopathen. Dass Karl Lagerfeld mit seinem Gastauftritt allen die Show stiehlt, versteht sich natürlich fast von selbst. (…)
Mit über 800 000 Besuchern in den ersten drei Wochen avancierte das luftige Screwball-Soufflé zum grössten Starterfolg eines Filmes von Delpy in Frankreich.» (Dieter Osswald, programmkino.de)

Julie Delpy (*1969) stammt aus einer Schauspielerfamilie und spielte ihre erste grosse Hauptrolle in Bertrand Taverniers Passion Béatrice (1987). Als Schauspielerin hat sie eine internationale Karriere – sie drehte mit Agnieszka Holland, Richard Linklater, Volker Schlöndorff usw. – und zog in die USA, auch um nicht auf die romantische Muse des französischen Kinos festgelegt zu werden; in New York absolvierte sie auch ihr Regiestudium. Seit 2007 arbeitet sie als Regisseurin; in Deux jours à Paris und Two Days in New York (2007/2012) macht sie sich über die kulturellen Unterschiede bei einem amerikanisch-französischen Paar lustig.

Regie: Julie Delpy
Drehbuch: Julie Delpy, Eugénie Grandval
Kamera: Thierry Arbogast
Musik: Mathieu Lamboley
Schnitt: Virginie Bruant
Besetzung: Vincent Lacoste (Lolo), Julie Delpy (Violette), Dany Boon (Jean-René), Karin Viard (Ariana), Antoine Longuine (Lulu), Christophe Vandevelde (Gérard), Élise Larnicol (Élisabeth), Christophe Canard (Patrick), Nicolas Wanczycki (Arzt im Spital), China Moses (Make-up Artist), Karl Lagerfeld (er selbst), Frédéric Beigbeder (er selbst)

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Event ist beendet

Total: XX.XX CHF

Infos

Ort:

Filmpodium, Nüschelerstrasse 11, Zürich, CH

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