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Palais Royal!

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Filmpodium, Zürich, CH
La comédie
Die Komödie war in Frankreich während rund sieben Jahrzehnten reine Männersache. Erst 1969 fand sich in Nelly Kaplan und ihrem frechen Erstling La fiancée du pirate eine Erbin von Alice Guy-Blaché, die als Pionierin bereits um das Jahr 1900 Komödien gedreht hatte. Ab den 1980er-Jahren waren es dann vor allem Schauspielerinnen wie Josiane Balasko, Julie Delpy, Valérie Lemercier, Noémie Lvovsky oder Anne Le Ny, die sich dem Inszenieren von Komödien zuwandten, aber auch erfahrene Drehbuchautorinnen wie Agnès Jaoui und Danièle Thompson widmeten sich der «comédie au féminin».

«Als ihr Ehemann zum Nachfolger des tödlich verunglückten Königs ernannt wird, wird eine Sprachpädagogin (…) mit repräsentativen Aufgaben überhäuft und bedrängt, dem Volk einen Thronfolger zu schenken. Als der Druck zu gross wird, schlägt sie zurück, spannt die Medien für ihre Zwecke ein und wird durch gezielte Indiskretionen zur ‹Königin der Herzen›.» (filmdienst.de)
«Regisseurin und Hauptdarstellerin Valérie Lemercier setzt ihren Film als Parodie auf die rührselige und tragisch endende Geschichte (von Lady Di) in Szene. Ihre Prinzessin Armelle ist eine aufgedrehte Version der Herzensprinzessin, die Entwicklung vom unbeholfenen Mauerblümchen zum Schrecken der Königsfamilie wird von ihr mit Verve...

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La comédie
Die Komödie war in Frankreich während rund sieben Jahrzehnten reine Männersache. Erst 1969 fand sich in Nelly Kaplan und ihrem frechen Erstling La fiancée du pirate eine Erbin von Alice Guy-Blaché, die als Pionierin bereits um das Jahr 1900 Komödien gedreht hatte. Ab den 1980er-Jahren waren es dann vor allem Schauspielerinnen wie Josiane Balasko, Julie Delpy, Valérie Lemercier, Noémie Lvovsky oder Anne Le Ny, die sich dem Inszenieren von Komödien zuwandten, aber auch erfahrene Drehbuchautorinnen wie Agnès Jaoui und Danièle Thompson widmeten sich der «comédie au féminin».

«Als ihr Ehemann zum Nachfolger des tödlich verunglückten Königs ernannt wird, wird eine Sprachpädagogin (…) mit repräsentativen Aufgaben überhäuft und bedrängt, dem Volk einen Thronfolger zu schenken. Als der Druck zu gross wird, schlägt sie zurück, spannt die Medien für ihre Zwecke ein und wird durch gezielte Indiskretionen zur ‹Königin der Herzen›.» (filmdienst.de)
«Regisseurin und Hauptdarstellerin Valérie Lemercier setzt ihren Film als Parodie auf die rührselige und tragisch endende Geschichte (von Lady Di) in Szene. Ihre Prinzessin Armelle ist eine aufgedrehte Version der Herzensprinzessin, die Entwicklung vom unbeholfenen Mauerblümchen zum Schrecken der Königsfamilie wird von ihr mit Verve dargestellt. Catherine Deneuve als Eugénia spielt die intrigante Königsgattin bzw. -mutter gekonnt und ist mit ihrer kühlen Noblesse die Idealbesetzung für diese Rolle. (…) Sehenswert ist Palais Royal! dank eines gut gelaunten Ensembles, dank schmissiger Musik und augenzwinkernden Humors. Und Valérie Lemercier schafft mit ihrem Film das Kunststück, eine für Royal-Freunde und -Hasser gleichermassen amüsante Komödie zu drehen.» (Simon Eberhard, outnow.ch, 19.8.2006)

Valérie Lemercier (*1964) erregte ab 1988 in einer erfolgreichen humoristischen Fernsehserie als verklemmte Bürgersfrau Aufmerksamkeit und war auch auf der Bühne als Komödiantin sehr erfolgreich; ihren Durchbruch im Kino erlebte sie in Filmen wie Les visiteurs (1993), der ihr zu einem César als beste Nebendarstellerin verhalf. Seit 1999 tritt sie auch als Drehbuchautorin und Regisseurin in Erscheinung; bereits in ihrem zweiten Film, Le derrière, trat sie auch als Darstellerin auf. Ende 2020 soll ihr neuester Film herauskommen, das Pseudo-Céline-Dion-Biopic Aline mit Lemercier in der Titelrolle.
Valérie Lemercier führt neben ihrer Karriere als Filmschauspielerin ihre ebenfalls mehrfach ausgezeichneten One-Woman-Shows weiter und ist auch als Sängerin und Illustratorin tätig. Regie: Valérie Lemercier
Drehbuch: Valérie Lemercier, Brigitte Buc
Kamera: James Welland
Musik: Bertrand Burgalat
Schnitt: Luc Barnier
Besetzung: Valérie Lemercier (Prinzessin Armelle), Lambert Wilson (Prinz Arnaud), Catherine Deneuve (Königin Eugénia), Michel Aumont (René-Guy), Mathilde Seigner (Laurence), Denis Podalydès (Titi), Michel Vuillermoz (Prinz Alban), Gisèle Cassadesus (Königinmutter Alma), Gilbert Melki (Bruno, der Coach), Maurane (Maurane), Véronique Barrault (Frédéric Dianausoa, Journalistin aus London), Étienne Chicot (Fotograf von Olah!), Pierre Vernier (Botschafter), Franck de La Personne (Gesundheitsminister), Michel Fortin (Paparazzo), Fanny Florido (Élodie), Jacqueline Vandevelde (Bricka), Manon Chevallier (Prinzessin Constance), Pauline Serleys (Prinzessin Louise)

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Ausverkauft

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Ort:

Filmpodium, Nüschelerstrasse 11, Zürich, CH

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